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Auch Indien nicht vor Personalabbau sicher

09.06.2006 | 16:25 Uhr |

Denkt man an Jobverlagerung in der IT-Industrie, so fällt oft der Name Indien. Viele Unternehmen lassen dort programmieren und auch so mancher Callcenter-Anruf aus Europa oder den USA landet bei einem Experten auf dem indischen Subkontinent. Auch Intel ist in Indien vertreten – doch die Arbeitsplätze der indischen Intel-Mitarbeiter sind keineswegs über jeden Zweifel erhaben, die Chip-Schmiede prüft derzeit die Kostenstruktur ihrer dortigen Niederlassung.

Intel unterhält in Indien ein Entwicklungszentrum. Dort sind über 3000 Mitarbeiter (Ingenieure, Marketing- und Sales-Leute) beschäftigt.

Weltweit will Intel im Rahmen seines "Effektivitäts-Programms" eine Milliarde Dollar sparen. Das wird vermutlich mit einem Personalabbau verbunden sein.

Auch bei seiner indischen Niederlassung prüft Intel die Einsparmöglichkeiten. Dabei will das Unternehmen einen Stellenabbau nicht ausschließen. Eine Entscheidung darüber dürfte im Juli fallen.

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