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Auch Apple ruft Sony-Akkus zurück

28.08.2006 | 08:35 Uhr |

Nach Dell ruft nun auch Apple insgesamt 1,8 Millionen defekte Sony-Akkus zurück.

Erst vor kurzem hatte Computerhersteller Dell über vier Millionen Notebook-Akkus von Sony wegen Überhitzungs- und Brandgefahr zurückgerufen. Jetzt startet auch Apple eine Rückrufaktion für Notebook-Batterien. Betroffen sind weltweit rund 1,8 Millionen Geräte, davon 1,1 Millionen in den USA. Auch bei Apple handelt es sich bei den defekten Akkus um Lithium-Ionen-Batterien von Sony.

Der Rückruf betrifft 12-Zoll-iBooks, die mit dem G4-Prozessor ausgestattet sind sowie PowerBooks mit 12- oder 15-Zoll-Display. Besitzer von Apple-Notebooks können auf der Support-Seite des Herstellers prüfen, ob ihr Gerät mit einem fehlerhaften Akku ausgestattet ist. Sony rechnet aufgrund der Austauschaktionen mit einem Millionenschaden. Die Kosten für den japanischen Konzern werden voraussichtlich zwischen 135 und 200 Millionen Euro liegen.

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