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Athlon XP 2100+ im PC-WELT-Test

13.03.2002 | 00:01 Uhr |

Im PC-WELT-Testcenter musste AMDs Spitzenmodell Athlon XP 2100+ gegen Intels 2,2-Gigahertz-Boliden antreten. Bei gängiger Büro-Software und 3D-Spielen lässt der Athlon XP 2100+ dem Pentium-4 keine Chance. Nur bei SSE2-optimierter Software (z.B. beim En- und Decoding mit DivX) übertrumpfte der Pentium 4 2200 den Erzrivalen - die AMD-CPU beherrscht diesen zusätzlichen Befehlssatz von Intel nicht.

Im PC-WELT-Testcenter musste AMDs Spitzenmodell Athlon XP 2100+ gegen Intels 2,2-Gigahertz-Boliden antreten. Bei gängiger Büro-Software und 3D-Spielen lässt der Athlon XP 2100+ dem Pentium-4 keine Chance. Nur bei SSE2-optimierter Software (z.B. beim En- und Decoding mit DivX) übertrumpfte der Pentium 4 2200 den Erzrivalen - die AMD-CPU beherrscht diesen zusätzlichen Befehlssatz von Intel nicht.

Die tatsächliche Taktung des Athlon XP 2100+ beträgt 1733 Megahertz. AMDs Prozessor-Flaggschiff ist der Letzte seiner Art: Höher getaktete Athlons werden nicht mehr auf dem CPU-Kern "Palomino", sondern auf dem in 0,13-Mikron gefertigten "Thoroughbred" basieren (PC-WELT berichtete).

Das ist auch dringend nötig, denn der Athlon XP 2100+ saugt satte 65,9 Watt aus dem Netzteil. Ein solider Kühlkörper nebst leistungsfähigem Lüfter sind daher für den stabilen Betrieb unerlässlich.

Im Anwendungs-Benchmark Sysmark 2000 lag der Athlon knapp 13 Prozent vor Intels Pentium 4 2200. Im Spiele-Benchmark 3D Mark 2001 war der 1,73-Gigahertz-Athlon 7 Prozent schneller als die Intel-CPU. AMDs Flaggschiff unterliegt allerdings bei Software, die auf Intels SSE2-Befehlssatz optimiert ist: Beim Benchmark MP3 Encoder Gogo 3.08a war der Athlon gut 17 Prozent langsamer als der Pentium 4 mit 2,2 Gigahertz. Den vollständigen Testbericht finden Sie hier auf pcwelt.de.

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