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Weniger EEE PC als geplant verkauft

10.07.2008 | 15:46 Uhr |

Der Hype um den EEE PC ist wohl ungebrochen, immer mehr Hersteller eifern Asustek nach und bringen ihrerseits Mini-PCs auf den Markt. Doch die Verkaufszahlen des EEE PCs bleiben hinter den Erwartungen zurück.

Asustek konnte bisher nicht so viele Eee PCs ausliefern, wie eigentlich geplant. In der ersten Jahreshälfte 2008 konnte Asustek 1,7 Millionen EEE PCs absetzen. Das waren 300.000 Stück weniger als Asustek ursprünglich vorgehabt hatte, wie der taiwanische Branchendienst Digitimes berichtet.

Marktbeobachter erklären die schlechteren Zahlen allerdings weniger mit einem rückläufigen Käuferinteresse als vielmehr mit Lieferschwierigkeiten bei Intels Atom-Prozessor, der zu einer verzögerten Produktion und Auslieferung beim EEE PC führte. Asustek hält aber an seiner Planung fest, bis Ende 2008 fünf Millionen EEE PCs verkaufen zu wollen.

Das taiwanische Unternehmen Acer lässt sich von den Asustek-Zahlen ebenfalls nicht einschüchtern und bleibt für sein eigenes Mini-Notebook zuversichtlich. Ab Ende Juli 2008 - wenn die Aspire-Geräte nicht nur mit Linux (wie sie bisher in Asien verkauft werden), sondern auch mit Windows XP ausgeliefert werden - will Acer pro Tag 15.000 Stück seines Aspire-Mini-Notebooks absetzen.

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