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5-Megapixler mit Windows Mobile 6.1 und GPS

Asus arbeitet an einem neuen Windows-Smartphone. Das Modell wird inoffiziell als Galaxy 7 bezeichnet und soll den Spitzenmodellen von Samsung, Sony Ericsson und Nokia Konkurrenz machen. Der Handy funkt über HSPA und verfügt über aGPS, eine 5-Megapixel-Kamera und einen 4 Gigabyte großen Speicher. Letztlich wird der Preis kaufentscheidend sein.

Asus arbeitet an einem Konkurrenzmodell zum Samsung i900 Omnia . Das Smartphone trägt die Bezeichnung Galaxy 7, offiziell macht Asus zu dem Gerät aber noch keine Angaben. Die ersten technischen Daten, die jetzt vom polnischen Blog pda.pl veröffentlicht wurden, machen Lust auf mehr: Der große Bildschirm soll eine Diagonale von 3,5 Zoll und eine Auflösung von 480x800 Pixeln haben (WVGA). Damit wäre er genauso hochauflösend, wie der Touchscreen des Sony Ericsson Xperia X1 , das ab dem 30. September ausgeliefert werden soll. Die Displaygröße entspricht der des Apple iPhone 3G .

Außer einem großem Bildschirm bietet das Asus Galaxy 7 eine Kamera mit 5 Megapixeln Auflösung (2592x1944 Pixel), 4 Gigabyte internen Speicher und einen Steckplatz für microSD-Karten. Wie auf dem Samsung i900 Omnia läuft auf dem Asus Galaxy 7 Windows Mobile 6.1 Professional, außerdem verwendet der Hersteller seine Benutzeroberfläche Glide. Sie ähnelt der TouchFLO-Oberfläche von HTC und verbessert die Bedienung ohne Stylus. Die Menüs sind mit großen Buttons unterlegt und viele Programme mit einem Fingerstrich erreichbar.

Das Asus Galaxy 7 funkt im Mobilfunknetz über HSDPA und versteht sich auf den Upload-Beschleuniger HSUPA, bei fehlender UMTS-Abdeckung funkt der Barren über EDGE. Telefoniert wird dank Quadband-GSM fast weltweit. Außerdem ist ein GPS-Empfänger integriert, der aus dem Handy ein mobiles Navigationgerät macht. Mit 115x59x13,8 Millimetern ist das Asus Galaxy 7 nur etwas größer als das Samsung i900 Omina, das Sony Ericsson Xperia X1 ist wegen seiner ausziehbaren Tastatur 3 Millimeter dicker.

Sollte Asus sein neues Windows-Smartphone noch zum lukrativen Weihnachtsgeschäft auf den Markt bringen, wäre es eine sehr starke Konkurrenz für die aktuellen Spitzenmodelle von Samsung und Sony Ericsson. Auch für das Nokia N96 , das in den kommenden Wochen in Deutschland erscheint. Für viele Kunden wäre es letztlich eine Preisfrage, denn mit rund 650 Euro ist das N96 ziemlich teuer. Das i900 Omnia mit 8 Gigabyte Speicher kostet 550 Euro und Sony Ericsson verlangt für das Xperia X1 sogar 700 Euro.

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