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Assistenten greifen Fahrer unter die Arme

05.11.2004 | 14:16 Uhr |

Intelligente Fahrassistenten sollen künftig helfen, Unfälle zu vermeiden. Der Staat fördert deshalb deren Entwicklung.

Wenn es nach dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geht, sitzt ein Autofahrer bald nie mehr allein in seinem Wagen, sondern hat immer einen virtuellen Beifahrer, der ihm schon mal ins Lenkrad greift.

Das BMBF fördert nämlich künftig die Entwicklung von intelligenten Fahrerassistenzsystemen. 15 Millionen Euro will das Ministerium dafür in den kommenden drei Jahren ausgeben. Bis zum 21. Januar 2005 haben Forschungseinrichtungen und Unternehmen Zeit, im Rahmen des neuen Förderschwerpunkts "Mikrosystemtechnik für Fahrerassistenzsysteme" ihre Ideenskizzen für industrielle Verbundprojekte einzureichen.

Intelligente Fahrerassistenzsysteme unterstützen den Autofahrer in kritischen Verkehrssituationen in seinem Reaktionsverhalten. Das "mitdenkende" Auto soll dadurch in Zukunft dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden oder deren Auswirkungen zumindest entscheidend zu mindern.

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