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Arznei-Handelsverbot im Internet nicht haltbar

18.02.2001 | 17:02 Uhr |

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sieht das bisher strikte deutsche Verbot des Versandhandels mit Medikamenten im Internet als nicht länger haltbar an.

Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) sieht das bisher strikte deutsche Verbot des Versandhandels mit Medikamenten im Internet als nicht länger haltbar an.

Von den Niederlanden oder anderen Nachbarländern würden heute schon "Internet-Apotheken" mit Kurieren in die Bundesrepublik liefern und damit das Verbot umgehen. "Wir können nicht eine Mauer um Deutschland machen", sagte Schmidt dem Sender "n-tv".

Gemeinsam mit den Apothekern will die Ministerin überlegen, "wie man reagiert". Dabei müsse berücksichtigt werden, dass die Apotheken in Deutschland den gesetzlichen Auftrag haben, jederzeit die notwendigen Medikamente für Patienten bereitzuhalten. Zudem habe bei einer Neureglung der Verbraucherschutz Priorität. Man müsse den Menschen sagen, "seid vorsichtig, was ihr euch bestellt." (PC-WELT, 18.02.2001, dpa/ pk)

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