104002

In der Krise Karriere machen

09.07.2009 | 15:41 Uhr |

Durch den richtigen Einsatz ihrer Fähigkeiten können Arbeitnehmer trotz der gegenwärtigen Rezession ihren Job sichern und sogar ihre Karriere vorantreiben. Zumindest sagte das Stepstone, basierend auf einer Umfrage unter Fach- und Führungskräften.

Die Online-Jobbörse StepStone befragte 5000 Fach- und Führungskräfte im Rahmen des EIU Reports (März 2009). Stepstone will dabei festgestellt haben, dass ein Großteil der Unternehmen in der Krise antizyklisch einstellen wolle. Internationale Unternehmen würden zwar einerseits entlassen, andererseits aber weiter um wichtige Fachkräfte konkurrieren. Spannend sind aber auch die fünf Job-Typen, die Stepstone ermittelt haben will:

Schatzjäger
Hier handelt es sich in erster Linie um die jüngsten Mitarbeiter eines Unternehmens. Für Schatzjäger steht das Geld am stärksten im Vordergrund. 64 Prozent von ihnen sind bereit, länger zu arbeiten, um ihr Einkommen zu steigern. Fast ein Viertel (23 Prozent) sehen sich in drei Jahren in einem anderen Karrierestatus.

Gipfelstürmer
65 Prozent der Gipfelstürmer leisten unbezahlte Überstunden. Diese Gruppe von Arbeitnehmern ist extrem ehrgeizig und legt mehr Wert auf eine berufliche Beförderung als jede andere Gruppe. Wenn sie bei ihrem aktuellen Arbeitgeber Anerkennung vermissen, sind sie schnell wechselbereit.

Brötchenverdiener
Flexible Arbeitszeiten sind Top für Brötchenverdiener. Keine andere Gruppe ist daran mehr interessiert. Dafür sind sie auch bereit Opfer zu bringen: 73 Prozent der Brötchenverdiener arbeiten unbezahlt mehr als vertraglich vereinbart – so viel wie keine andere Gruppe.

Lebensgenießer
Wie der Name bereits vorweg nimmt, sind Lebensgenießer primär an einer ausgewogenen Work-Life-Balance interessiert. Dabei ist ihnen Flexibilität genauso wichtig wie Geld. Allerdings spielt für jeden fünften in dieser Gruppe die eigene Karriere trotzdem eine große Rolle: 21 Prozent sehen sich in drei bis fünf Jahren in einer höheren Position.

Unabhängige Routiniers
Unabhängige Routiniers gehen dem Ende ihres Arbeitslebens entgegen. Daher ist Geld für sie nicht der primäre Antrieb, ihre Karriere weiterhin voranzutreiben. 35 Prozent dieser Gruppe geben an, den größten Teil ihrer Arbeit außerhalb des Büros zu erledigen. Hier bevorzugen sie eine Tätigkeit im Home Office.

0 Kommentare zu diesem Artikel
104002