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Umfrage

Arbeitnehmer erhalten täglich 18 berufliche Mails

11.07.2014 | 12:09 Uhr |

Bei jeder beruflichen Mail-Adresse trudeln Tag für Tag im Schnitt 18 Mails ein. Teils erhalten Berufstätige gar viel mehr Mails. So das Ergebnis einer aktuellen Umfrage.

Nutzer erhalten täglich im Schnitt 18 Mails über ihre berufliche Mail-Adresse. Jeder zehnte Berufstätige erhält gar 40 oder mehr Mails pro Tag. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung, deren Ergebnis der Hightech-Verband Bitkom nun am Freitag vorgestellt hat. Befragt wurden 1006 Personen ab 16 Jahren, darunter 620 Berufstätige.

Damit ist die Anzahl der beruflichen Mails in den vergangenen Jahren deutlich angestiegen. Die gleiche Umfrage hatte vor drei Jahren ergeben, dass Arbeitnehmer im Schnitt täglich 11 dienstliche Mails und 6 Prozent aller Befragten 40 oder mehr berufliche Mails erhalten.

Immer mehr Arbeitnehmer haben eine berufliche Mail-Adresse

Bei der Umfrage vor drei Jahren gaben 33 Prozent der Befragten an, keine dienstliche Mail-Adresse zu besitzen. Der Anteil ist bei der neuen Umfrage nun auf 17 Prozent gesunken. "Die E-Mail ist aus dem Arbeitsalltag nicht mehr wegzudenken. Das Mailaufkommen hat sich in den vergangenen Jahren erhöht, obwohl sich viele Unternehmen Gedanken über die zunehmende Belastung der Beschäftigten machen und versuchen, die Anzahl der E-Mails zu reduzieren“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf das Ergebnis der neuen Umfrage.

Mehrheit empfindet Mails nicht als Belastung

Die Umfrage ergab auch, das 66 Prozent der Befragten die dienstlichen Mails nicht als Belastung empfinden. Jeder Vierte wünscht sich dagegen Zusatzangebote wie firmeninterne Soziale Netzwerke, um die Anzahl der beruflichen E-Mails zu reduzieren. Sechs Prozent würden durch solche Plattformen gar gerne Mails komplett ersetzen.

"Unabhängig von den technischen Voraussetzungen in den Unternehmen sollte sich jeder fragen, ob für den jeweiligen Kommunikationsanlass E-Mail das richtige Medium ist und wie lange die Adressatenliste wirklich sein muss", so Kempf.

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