05.01.2012, 19:54

Michael Söldner

Apptrackr

Apple geht gegen App-Store-Piraten vor

©apple.com

Apple wehrt sich gegen illegale App-Downloads und treibt die Schließung der bekannten Quelle für iOS-Anwendungen Apptrackr voran.
Nutzer von iOS-Produkten wie iPhone oder iPad können nach einem Jailbreak auch kostenfrei gecrackte Apps aus dem Internet beziehen und diese auf ihr Gerät aufspielen. Apple wehrt sich nun gegen diese Möglichkeit und hat die Schließung der bekannten Anlaufstelle Apptrackr vorangetrieben.

Die Betreiber der Internetseite hätten nach eigenen Angaben bereits unzählige Aufforderungen erhalten, ihr Angebot offline zu nehmen. Die Quelle für gecrackte iOS-Apps reagierte mit einem Server-Umzug und neuen Mechanismen, die Anwender und Hoster künftig vor rechtlichen Konsequenzen schützen sollen.
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So wurden beispielsweise neue Captcha-Checks eingeführt, um die Betreiber vor dem Vorwurf einer direkten Speicherung der gecrackten Apps zu schützen. Ähnliche Seiten haben zudem angekündigt, mit ihren Servern ebenfalls ins Ausland umzuziehen, um rechtlichen Schritten durch Apple zu entgehen. Da derartige Maßnahmen jedoch die Kosten ansteigen lassen, werden sich die Betreiber von Apptrackr künftig nicht nur auf Spenden, sondern auch auf zusätzliche Werbeanzeigen verlassen.

Ob Apple den illegalen App-Angeboten beikommen kann, bleibt also vorerst offen.
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