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Apples FaceTime macht Probleme

25.04.2014 | 18:05 Uhr |

Ein ausgelaufenes Zertifikat schließt Besitzer älterer iOS-Geräte dauerhaft von Telefonaten über FaceTime aus. Mac-Nutzer müssen hingegen nur einen Patch installieren.

Mit FaceTime hat Apple eine Alternative zu Telefonaten und Videokonferenzen über Skype auf seinen Geräte etabliert. Anwender älterer iPads oder iPhones werden derzeit jedoch mit einem Fehler konfrontiert, der Telefonate über den VoIP-Dienst verhindert. Über den Support teilt Apple mit, dass seit dem 16. April keine eingehenden oder ausgehenden Verbindungen über FaceTime mehr möglich sind, wenn auf dem entsprechenden Gerät nicht mindestens iOS 6.1.6 installiert ist.

Der durch ein abgelaufenes Zertifikat verursachte Fehler kann nur durch eine Aktualisierung behoben werden. Problematisch wird dies, da Apple nicht alle Geräte mit neuen Versionen der Systemsoftware ausstattet. So ist für die Installation von iOS 6.1.6 mindestens ein iPhone 3GS oder ein iPod touch der vierten Generation nötig. Wer noch ältere Geräte einsetzt, muss dauerhaft auf FaceTime verzichten.

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Wer bereits auf iOS 7.0.4 oder höher aktualisiert hat, ist nicht vom Problem betroffen. Mac-Anwender müssen ebenfalls ein Update einspielen, um FaceTime weiterhin nutzen zu können. OS X wird dabei jedoch bis herunter zu Version 10.6 ( Snow Leopard ) mit einem entsprechenden Patch versehen.

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