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Apples iMessage verletzt Netzneutralität

22.01.2015 | 18:33 Uhr |

Der BlackBerry-Chef fordert eine plattformunabhängige iMessage-Unterstützung vom US-Konzern Apple.

John Chen, CEO von BlackBerry, hat auf der offiziellen Webseite des Unternehmens in einem Beitrag zum Thema Netzneutralität dem Mitbewerber Apple vorgeworfen, dass dieser die Gleichbehandlung von Daten bei der Übertragung im Internet verletzen würde.

Netzneutralität sollte nach Ansicht von Chen auch auf Apps und Content-Provider ausgedehnt werden, nicht nur auf Mobilfunk- und Breitband-Provider. Als Argument führte er an, dass Der BlackBerry Messenger (BBM) auch auf dem iPhone nutzbar sei. Im Gegenzug erhalten BlackBerry- oder Android-Nutzer hingegen nicht die Möglichkeit, Apples iMessage auf ihren Geräten zu verwenden.

Den Streaming-Dienst Netflix kritisiert Chen ebenfalls. Das Angebot stehe derzeit nicht für BlackBerry-Nutzer zur Verfügung. Hier müsste die Politik regelnd eingreifen, damit bestimmte Plattformen nicht benachteiligt werden.

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