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Apple will keine Nutzerdaten sammeln - sagt Tim Cook

16.09.2014 | 13:23 Uhr |

Apple will keine Daten über seine Nutzer sammeln. Und die NSA würde auch nur selten Anfragen zu einzelnen Nutzern schicken. Das sagte der Apple-Chef jetzt in einem Interview.

Apple-Chef Tim Cook hat in einem Interview betont, dass Apple kein Interesse daran habe, Daten über seine Nutzer zu sammeln. Im Unterschied zu anderen Unternehmen, wie Cook betonte. Das berichtet die amerikanische Technik-Nachrichtenseite The Verge. Cook sagte sinngemäß, dass das Geschäft von Apple nicht darauf beruhen würde, dass man Daten über jemanden sammle. Der Kunde sei nicht das Produkt! Sondern Apples Produkt seien eben iPhones, die Apple Watch, Macs und so weiter.

Geld verdienen sei ja okay, aber...

Jede Firma habe das Ziel Geld zu verdienen, fährt Cook fort. Wenn aber eine Firma Geld damit verdiene, indem sie Unmengen von persönlichen Informationen über Menschen sammle, dann habe man als Nutzer das Recht sich darüber Sorgen zu machen. Und man sollte unbedingt verstehen, was mit diesen gesammelten Daten geschehe, fordert Cook. Und die Unternehmen, die diese Daten sammeln, sollten unbedingt transparent ihr Tun erklären. Cook nannte Google nicht beim Namen, aber man erkennt unschwer, wenn er mit seinen Andeutungen meint.

Bei Apple gäbe es nicht zu finden

Der Apple-Chef führte weiter aus, dass Apple nicht die Mails und auch nicht die Nachrichten seiner Nutzer lesen würde. Weil Apple aber so wenig Daten über seine Kunden und Nutzer besitzen würde, würden Sicherheitsbehörden wie die NSA nur ganz selten bei Apple um Datenauskunft bittet. Weil es bei Apple eben nichts zu holen gäbe.

Cook kritisiert Sammelwut der Regierung

Cook warnte außerdem vor der Datensammelwut der amerikanische Regierung und der Behörden. Hier habe die Regierung noch nicht das richtige Verhältnis gefunden, kritisierte Cook.
 

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