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Apple will iCloud besser vor Hackern schützen

05.09.2014 | 10:17 Uhr |

Apple will ein Warnsystem einführen, dass iCloud-Benutzer vor möglichen Angriffen warnt. Außerdem soll die Zwei-Faktor-Authentifizierung eingeführt werden.

Apple-Chef Tim Cook hat auf den jüngsten Nacktbilder-Diebstahl aus der iCloud reagiert. Apple wolle die Zwei-Faktor-Authentifizierung möglichst schnellst für die iCloud zum Standard machen. Und außerdem Warnfunktionen für die Anwender einbauen.

Warnsystem

Apple wolle in den nächsten zwei Wochen ein Warnsystem einführen, dass Mails und Push-Nachrichten an die iCloud-Nutzer verschickt, wenn ein neues beziehungsweise fremdes Gerät dazu benutzt wird, einen iCloud-Zugang wiederherzustellen oder ein Login zu einem iCloud-Zugang vorzunehmen. Oder wenn von einem fremden Gerät aus das iCloud-Passwort geändert werden soll.

Zwei-Faktor-Authentifizierung

Für iTunes bietet Apple bereits die Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Für die iCloud will Apple dieses zusätzlichen Schutz nachreichen. Und zwar mit der nächsten Version von IOS. In die nächste iOS-Generation soll die Zwei-Faktor-Authentifizierung für iCloud fest integriert werden.

Wichtige Dienste per Zwei-Faktor-Authentifizierung schützen
  Hintergrund

Nachdem bekannt geworden war, dass von vielen Prominenten Nacktfotos aus deren iCloud-Speicher gestohlen worden waren, hatte Apple eine generelle Sicherheitslücke in der iCloud dementiert. Allerdings gab es durchaus eine Möglichkeit per Skript und Brute-Force-Methode den Zugang zum Feature Find My Phone auszuheben. Diese Lücke hat Apple sofort geschlossen.

Bei dem Hackerangriff fielen unter anderem Nacktfotos von Jennifer Lawrence ("Die Tribute von Panem"), Ariana Grande ("Victorious"), Victoria Justice ("Zoey 101") und Kate Upton ("Sports Illustrated Swimsuit Issue") in die Hände der Diebe.
 

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