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Apple will E-Mails besser verschlüsseln

16.06.2014 | 17:02 Uhr |

Bislang profitieren nur E-Mail-Nutzer von einer Verschlüsselung bis zum Adressaten, wenn Sender und Empfänger eine Apple-Adresse nutzen.

Hersteller Apple bietet in seinem Nachrichtendienst iMessage bereits eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an. Werden E-Mails über den Dienst iCloud versendet, so sind diese ebenfalls geschützt. Wird jedoch auf andere E-Mail-Anbieter zurückgegriffen, so kommt bislang keine Verschlüsselung zum Einsatz.

Dies möchte Apple in naher Zukunft ändern. Dann sind Nutzer von iCloud-Konten auch geschützt, wenn sie beispielsweise mit Anwendern eines Google-Mailaccounts schreiben. Ein konkreter Zeitpunkt für die Umstellung steht zwar noch nicht fest. Apple stellt jedoch in Aussicht, dass Nutzer von me.com und mac.com schon sehr bald auf verschlüsselte E-Mail-Kommunikation zurückgreifen können.

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Wann es auch außerhalb von iCloud eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung geben wird, steht leider noch nicht fest. Für eine solche Verschlüsselung müssen beide Parteien, die am E-Mail-Verkehr beteiligt sind, STARTTLS auf ihren Systemen anbieten. Dies bereitet Apple derzeit offenbar noch Probleme.

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