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Apple verbannt gefährliche Chemikalien aus iPhone-Produktion

14.08.2014 | 14:33 Uhr |

Weil sie im Verdacht stehen, Krebs zu erregen und die Nerven zu schädigen, verbannt Apple zwei Chemikalien aus der Produktion. Aber nur aus der Spätproduktion.

Einem Bericht der Associated Press zufolge, will Apple künftig auf den Einsatz zweier Chemikalien verzichten, welche im Verdacht stehen, Krebs und Nervenschäden zu verursachen. Beide werden bei der Produktion von iPhones und iPads und Mac-Teilen eingesetzt. Das Ziel sei es, die Fabrikarbeiter zu schützen, welche die iPhones und iPads zusammenbauen. Die Chemikalien sind Benzol und n-Hexan. Apple betont aber, dass keinerlei Gesundheitsschäden durch diese beiden Chemikalien bei rund 500.000 Arbeitern beanstandet werden konnten. In 18 Fabriken seien keine Spuren der Chemikalien gefunden worden. Und in die verbleibenden vier seien diese Spuren unter akzeptablen Grenzen geblieben.

Es handelt sich offenbar um eine reine Vorischtsmaßnahme. Ferner sollen Tests in den Fabriken auf eben diese Chemikalien durchgeführt werden, selbst wenn die beiden Chemikalien gar nicht mehr zum Einsatz kommen. In früheren Produktionsstätten in anderen Fabriken will Apple aber weiterhin beide Chemikalien verwenden, berichtet Associated Press weiter. Die Grenzwerte sollen dort aber herabgesetzt werden.

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