Kommentar
Apple und die ARD – Autsch!
Gestern Abend hat die ARD in zwei Sendungen dem Phänomen Apple nachgeforscht. Erst im Markencheck des WDR, dann bei Hart aber Fair. Zwei unterschiedliche Sendungen, zweimal Anlass für Ärger: eine Meinung
Hinweis: Der folgende Kommentar stammt von
Eigentlich gibt es der Kurzkritik von Peter Müller wenig hinzuzufügen. In seinem vorerst letzten Markencheck hat die Redaktion des WDR zwar sachlicher berichtet als manch anderer Pressevertreter in den letzten Tagen, an vielen Punkten hätte man sich aber doch etwas weniger oberflächliche Berichterstattung erhofft. Der Einblick in die Produktionsstätten chinesische Firmen war auch diesesmal erschütternd und dass Apple durch seine Popularität mehr als andere in die Pflicht genommen wird, zum Vorreiter im Kampf gegen diese gnadenlosen Arbeitsbedingungen zu werden, ist ein Preis, den das Unternehmen für seinen Erfolg zahlen muss.
Warum jedoch die Kollegen im WDR auf die unsägliche Idee gekommen sind, den Wert eines iPhone anhand seiner Materialkosten beurteilen zu wollen, bleibt mir ein Rätsel. Schon seit vielen Jahren ermitteln Unternehmen wie iSuppli den Wert von Hardware. Dass der meist niedriger liegt, als viele schätzen, überrascht nicht.
Dass dies den Kollegen vom WDR als eines von zwei Argumenten ausreicht, um den Wert eines iPhone zu bemessen, überrascht jedoch sehr. Unwesentlich, wie viele Jahre an Entwicklung und Forschung hinter einem solchen Gerät stecken, das einer ganzen Branche zum Vorbild wird – ständig kopiert und doch nicht erreicht? Diese Art der Argumentation ist einfach dumm und dass ihr eine renommierte Redaktion wie die des WDR aufsitzt, richtig ärgerlich. Bemisst sich der Wert eines BMW an seinen Materialkosten? Oder der einer gedruckten Ausgabe der Macwelt an dem, was der Verlag für Papier, Farbe und CD-Rohling bezahlt? Und was darf dann eine digitale Ausgabe kosten? Und eine Fernsehsendung? Diese Debatte wollen wir doch lieber nicht führen...
Drücken Sie sich nicht!
Zum Hauptärgernis des Abends, der traurigen Debatte bei Frank Plasberg, nur eine persönliche Bitte: Machen Sie es sich als Eltern nicht so einfach wie die meisten Teilnehmer der Debatte: Smartphone und Tablet machen dumm und gehören weggesperrt – zumindest bis die Kinder 15 sind! Nur wer den Umgang mit Smartphone und Tablet als Eltern übt und praktiziert, kann seinen Kindern zur geforderten Medienmündigkeit verhelfen. Smartphones und Tablet können beim Lernen und Erforschen großartige Hilfe leisten. Die Neugier der Kinder unterstützen, sie animieren, kreativ zu sein, mit all ihren Möglichkeiten zur Interaktion einen weit besseren Beitrag zur Bildung leisten als beispielsweise das Fernsehen. Doch das muss man lernen, die guten Apps finden, die digitale Kommunikation vernünftig zu nutzen lernen. Das kostet Zeit und Mühe, gerade uns, die wir keine Digital Natives sind. Doch wer sich als Eltern dieser Aufgabe verweigert, und den Kindern die Möglichkeit nimmt, sich spielerisch und unvoreingenommen die digitale Welt zu erschließen, schafft seinen Kindern keine gute Ausgangsposition – nicht im persönlichen Umfeld und schon gar nicht im Berufsleben!

05.02.13
dem Kommentar stimme ich voll zu. Leider weder im TV noch hier angesprochen, die Updatepolitik der Firmen.
Bleibt die Frage, wann brauchen Kinder ein eigenes Gerät, den das Netz ist nicht nur gut.
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05.02.13
Dies einseitige Bewertung von Apple ist man ja schon Gewohnt ..nur das sich ein Öffentlich Rechtlicher Sender so weit aus dem Fenster lehnt ist schon dreist . Die Armen Arbeiter von Foxcom müssen nicht nur Geräte von Apple Montieren sonder auch von Samsung , HTC usw... nur auf das wurde ja gar nicht hingewiesen ! Etwas mehr Nachforschen währe sinnvoll
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05.02.13
Verstehe ich nicht. Die PC-Welt bringt entsprechende News zu jedem Apple-Produkt.
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05.02.13
Und sage mir einer, dass mit den Apple-Produkten etwas möglich sei, das mit den Konkurrenzprodukten nicht geht. Nicht mal die Stiftung Warentest hat Appleprodukte durchweg vor der Konkurrenz gesehen.
Fazit: Frau [I]Buschbeck-Idlachemi[/I] muss natürlich so schreiben. Sonst droht vielleicht noch die Existenzberechtigung der Zeitschrift weg zu fallen. Und eine Notwendigkeit, dass bereits die Jugend frühzeitig lernen muss, mit Smartphone- oder Tablet-Spielzeug zu hantieren, kann ich auch nicht erkennen.
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05.02.13
Und die Differenz zwischen Materialpreis und Verkaufspreis liegt der Sendung nach bei[I] mehr als dem 3-fachen des Materialpreises[/I]. Soooh teuer muss nicht mal ein Applespielzeug sein. :)
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05.02.13
100% für Apple + 100% für den Vertrieb. Bei beiden Parteien sollten davon unterm Strich 20-30% hängen bleiben. Wäre eine gesunde Kalkulation, wie sie die letzten 100 Jahren üblich war. :nixwissen
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05.02.13
Kann sein (bin kein Kaufmann), aber ich meinte das aus Kundensicht und aufgrund des Preis-Leistungsverhältnisses. Für den Preis bekomme ich einen Einsteiger-Spiele-PC. :)
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05.02.13
Sicherlich sind Apple Produkte überteuert. Allerdings auch technisch ausgereift, Das Beispiel der Datenübertragung vom ipad zum iphone, ipod ist aber ein Beispiel dafür was mit Apple nicht geht bei Samsung aber via Bluetooth geht. Ein Armutszeugnis war, das der WDR-Mitarbeiter dann die Daten via Windows-PC synchronisiert hat. Daraus schließe ich wenig Kompetenz.
Es muss halt beides geben normale PCs Tablets Smatphones und Apple als Luxusmarke, für Menschen die alles Perfekt wollen und bereit sind dafür einen hohen Preis zu zahlen.
Das auf Apple keine Software von anderen Herstellern läuft ist allerdings schlecht, weil man eingeschränkt ist. Allerdings wird so auch sichergestellt das wirklich alles nahezu perfekt funktioniert. Die Windows Systeme kranken ja daran das alles Mögliche installiert werden kann, das das System in der Stabilität beeinträchtigt. Was Viren und Trojaner - Befall betrifft hat Apple überhaupt kein Problem, andere schon (Windows, Android).
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05.02.13
am besten fand ich die Syncronisation von bad und pod über win xp. besser gehts gar nicht.
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05.02.13
Leider finde ich die Berichterstattung lückenhaft, es wird nur auf den Materialwert eingegangen - das Apple da überteuert weiß jeder, hier wird versucht das Thema nur darauf zu lenken...
Es gab aber noch mehr in dieser Sendung!
http://www.nachrichten.de/sport/Hart-aber-Fair-zu-Apple--Co-Apple-Debatte-Bis-15-braucht-kein-Kind-ein-Smartphone-aid_498328003483088853.html
Schön, Fahrräder hatten alle Kinder - daher gab es da keinen Bedarf.
10 wählten das Kaninchen - "ich war solch einem Tier noch nie so nah"!
10 wählten das iPad, gab es zwar auch schon, aber das neue ist vielleicht besser!
Wir sollten uns mehr um die Kinder bemühen, ansonsten verlieren wir sie an die digitale Welt.
Gruß kingjon
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05.02.13
Diese Diskussionen sind müßig. Es gibt auch Autos zum Preis eines 500m² Eigenheims.
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05.02.13
Sicherlich muss man darüber nicht diskutieren, aber so etwas prägt meine Kaufentscheidung. Das nervige Handy für stete mobile Erreichbarkeit hat mich gerade mal zusätzliche 11,11 € im Ausverkauf gekostet, kann genau das, was ich möchte & brauche und sieht nicht einmal schlecht aus. :)
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05.02.13
Genau. [U]Deine[/U] Kaufentscheidung und [U]dein[/U] akzeptiertes Preis-/Leistungsverhältnis.
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05.02.13
Und genau so habe ich es die ganze Zeit formuliert. Wo ist das Problem?
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05.02.13
Ich hab kein Problem.
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05.02.13
Dann hast Du gerade was von Apple verkauft?!?
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05.02.13
Ich verkaufe keine Elektronik. Die Margen sind schon seit über 10 Jahren uninteressant.
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05.02.13
Schon vor vielen Jahren galt unter anderem die Regel:
Der Wert einer Ware berechnet sich aus der dazu erforderlichen gesellschaftlichen Arbeit.
Genau das steckt in der gesellschaftlichen Arbeit.
Wenn man keine Ahnung hat, ... .
Zitat: kalweitMeine Rede seit 15 Jahren.
Aber was soll man machen, wenn man nur einen richtigen Beruf gelernt hat.
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05.02.13
Betriebskosten zu berechnen ist halt nicht leicht.
Manche meinen nur die Hardware zählt.
Ob ich Autos, Smartphones oder Erdnüsse verkaufe ist dabei völlig egal.
Gut, Apple ist teuer. Aber das sind Ferraris auch.
Es kommt halt auf die Sichtweise an. Was kann und was will ich mir leisten.
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05.02.13
Es hängt halt alles von der genauen zuordnung der jeweilig anfallenden Prozeßkosten an.
Und wenn man die Entwicklungskosten ordentlich ins Pflichtenheft dividiert, ist auch die nachfolgende Zuordnung nicht schwierig.
Zitat: kikahaDa stimme ich Dir voll zu.
Was aber auch immer wieder verwechselt wird ist der Wert und der Gebrauchswert einer Ware.
Der Wert einer Ware (gesellschaftlich notwendige Arbeit) kann für den Einzelnen gering sein, der Gebrauchswert aber unbezahlbar.
Aber das ökonomische Grundwissen ist in der heutigen Zeit wohl nicht mehr so gefragt.
Und wenn mal etwas tiefer bohrt im Zusammenhang von Basis und Überbau, dann wird es ganz finster.
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05.02.13
Ich kaufe grundsätzlich keine apple-Produkte. Zu teuer !
Allerdings sehe ich auch keinen Anlass, das zu kritisieren.
Ich muss ja nicht apple kaufen.
Wer sein Auto in deutschen Vertragswerkstätten reparieren lässt, ist
doch ganz andere Kalkulationen gewohnt !!!! Dagegen ist Apple richtig
günstig. Seltsam, hier regt sich keiner auf, nicht mal der ADAC.
Simple Plastikteile oder z.B. mal eine Lichtmaschine ( so zwischen 500,-
und 800,- ) , Herstellkosten ca. 20,- Euro, von solchen Margen dürfte
sogar Apple träumen.
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05.02.13
Frag mal einen Lichtmaschinenhersteller nach dem Nettopreis des Produktes.
Schon ein langlebiges Lager kostet mehr.
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05.02.13
Ich auch, aber nicht beim Mitarbeiter des WDR.
Wahrscheinlich war einfach gerade kein Mac verfügbar und wenn es mit Windows geht, warum nicht?
Die Lohnkosten wurden ebenfalls geschätzt. Übersehen?
Entwicklungskosten sind nunmal ein großes Geheimnis. Da Apple mehrere Produkte hat, kann man den Anteil des Gewinnes auch nur sehr grob schätzen. Aber in jedem Fall ist der gigantisch hoch. So hoch, dass Apple es nicht nötig hätte, die Arbeiter wie Sklaven schuften zu lassen. 50% mehr Lohn bei anständigen Arbeitsbedinungen fallen beim Gesamtpreis kaum auf und ließe sich auch noch gut vermarkten - damit könnte sich Apple noch besser von der Konkurrenz abheben.
Aber die Inkompetenz der Sendung will ich gar nicht abstreiten. Neben interessanten Forschungsergebnissen und halbwegs guten Erkenntnissen sind es vor allem die Einzelfälle, die mir sauer aufstoßen. Da wird EIN Kunde beim Bedienen des Gerätes oder beim Reklamieren ein wenig begleitet. Genau so wie in einer der früheren Sendungen EIN MAL der ADAC/AVD/ACE gerufen wurde und die Zeit gestoppt wurde. Wenn man die Ressourcen nicht hat, um repräsentative Mengen zusammenzubekommen, dann sollte man sowas lieber gleich lassen.
PS: von einem Gerät, was so verklebt ist, dass man den Akku nicht wechseln kann, hätte ich eigentlich Wasserdichtheit bis 1m erwartet....
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05.02.13
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05.02.13
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