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Apple und Facebook frieren Eizellen von Mitarbeiterinnen ein

15.10.2014 | 17:04 Uhr |

Das Einfrieren ihrer Eizellen soll Angestellte dazu ermutigen, noch länger mit dem Kinderwunsch zu warten.

Die beiden Unternehmen Apple und Facebook übernehmen die Kosten für das Einfrieren von Eizellen für ihre Angestellten. Nach Angaben von NBC News sei dies bei Facebook bereits möglich, Apple werde Anfang 2015 mit diesem Service nachziehen.

Die bis zu 20.000 US-Dollar betragenden Kosten übernehmen die beiden Konzerne bei ausgewählten Mitarbeitern, um diese länger im Unternehmen zu halten. Die eingefrorenen Eizellen sollen dazu führen, dass Angestellte ihre Familienplanung auf einen späteren Zeitpunkt verschieben und dem Arbeitgeber so länger zur Verfügung stehen.

Durch die Gabe von Hormonen entstehen bei den teilnehmenden Frauen deutlich mehr reifere Eizellen, die dann unter Narkose entnommen und eingefroren werden. Die maximale Zeit der Einlagerung beträgt zehn Jahre. Zu diesem Zeitpunkt werden sie vorsichtig aufgetaut, außerhalb des Körpers befruchtet und wieder eingesetzt.

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Neben den moralischen Bedenken gegen dieses Angebot der Unternehmen bleiben auch Risiken. Das noch recht junge Verfahren gilt nicht als sehr zuverlässig.

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