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Apple speichert Siri-Daten zwei Jahre lang

22.04.2013 | 09:57 Uhr |

Die virtuelle iOS-Assistentin Siri übermittelt Ihre Daten an Apple-Server. Wie lange sie dort gespeichert werden, war bislang unklar.

Wie Wired herausgefunden hat, speichert Apple alle an Siri gestellten Fragen, diktierte Nachrichten und Kommandos für zwei Jahre auf seinen Servern. Am Tag zuvor hatte die Webseite der Wired in einem Artikel auf die Problematik aufmerksam gemacht und Siri unter anderem mit der Google-Suche verglichen. Letztere speichert Sucheingaben teilweise anonymisiert 18 Monate lang. Wer mag, kann diese Funktion aber deaktivieren . Bis zu der Veröffentlichung dieses Artikels sei nicht bekannt gewesen, wie lange Apples Siri Daten speichere, versichert Wired. Doch nach der Veröffentlichung habe sich eine Apple-Sprecherin gemeldet und verraten, dass Siris Suchanfragen und Kommandos zwei Jahre gespeichert würden.

Sie versicherte jedoch, dass die Daten anonymisiert werden und dass die Speicherung lediglich dazu diene, die Qualität von Siri zu verbessern. Bei jedem "Gespräch" mit Siri werden Ihre Fragen oder Kommandos über das Internet an Apple-Server geschickt und dort analysiert. Daraufhin versucht Apple Ihnen über Siri die bestmögliche Antwort zukommen zu lassen. Ihre Anfrage wird mit einer zufälligen Nummer versehen - diese soll aber nicht Ihre Apple-ID oder Ihre E-Mail-Adresse sein. Wenn die Siri-Anfrage sechs Monate alt ist, soll die Nummer angeblich entfernt werden. Die Daten würden aber noch weitere 18 Monate lang zu Testzwecken aufbewahrt werden. Wer Siri deaktiviert, verspricht Apple, dessen Daten würden sofort gelöscht werden.

Kritiker bemängeln, dass User nicht auf die Speicherung aufmerksam gemacht würden, bevor Sie den Dienst aktivieren.

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