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Apple reduziert CO2-Ausstoß

11.07.2014 | 05:59 Uhr |

Der iPhone-Hersteller Apple konnte seinen CO2-Ausstoß im Jahr 2013 leicht senken, im Gegenzug stieg aber der Stromverbrauch für Rechenzentren und Fertigung.

In seinem neuen Umweltbericht gibt Hersteller Apple an, dass der vom Unternehmen verursachte Ausstoß von Treibhausgasen erstmals seit Beginn der Messung im Jahr 2009 leicht gesenkt werden konnte. Im Vergleich zum Vorjahr fielen die Emissionen des iPhone-Herstellers drei Prozent geringer aus.

Die wachsende Geräteproduktion sowie der Ausbau der eigenen Rechenzentren führte im Gegenzug jedoch zu einem gestiegenen Energieverbrauch bei Apple. Der Hersteller legt in seinem Umweltbericht viele Daten offen und stellt diese zusätzlich dem Carbon Disclosure Project (CDP) zur Verfügung.

Apple betreibe seine Rechenzentren weltweit mit erneuerbaren Energien. Hierfür komme entweder Ökostrom zum Einsatz, darüber hinaus betreibe das Unternehmen eigene Solar- und Biogasanlagen. Ein Großteil der amerikanischen Apple Stores sowie alle Geschäfte in Australien könnten auf diese Weise ebenfalls umweltfreundlich mit Energie versorgt werden.

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Der Bericht erwähnt jedoch aus, dass rund 70 Prozent der erzeugten Treibhausgase bei Zulieferern entstehen. Hier möchte Apple in Zukunft ansetzen.

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