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Apple reagiert auf Sicherheitsvorwürfe aus China

14.07.2014 | 17:23 Uhr |

Apples iPhone ist einer Stellungnahme des Unternehmens zufolge kein Sicherheitsrisiko für chinesische Nutzer. Der Konzern reagiert damit auf Vorwürfe von CCTV.

In der vergangenen Woche wurde Apples iPhone in einem Beitrag des chinesischen Fernsehsenders CCTV als Sicherheitsrisiko eingestuft. Experten kritisierten dabei die ständige Übermittlung des Nutzer-Standorts mit Zeitstempel. Diese Praxis sei laut CCTV besorgniserregend und würde neben privaten Daten im schlimmsten Fall auch Staatsgeheimnisse preisgeben.

Apple bezieht in dieser Woche Stellung und veröffentlicht eine Erklärung auf seiner offiziellen Website . In chinesischer und englischer Sprache weist der Konzern jegliche Vorwürfe von sich, die Ortungsfunktion von iOS 7 könne zu Spionagezwecken eingesetzt werden. Apple habe es sich selbst zum Ziel gesetzt, die „sicherste Hardware und Software der Welt“ anzubieten. Das US-Unternehmen tracke seine Nutzer nicht. Die von CCTV erwähnte Funktion würde Nutzern nur dabei helfen, ihr Ziel schneller zu finden. Die entsprechenden Daten würden auf dem Smartphone verbleiben und nicht an Apple-Server übermittelt.

Die firmeneigene Datenbank mit Mobilfunkmasten und Wlan-Hotspots würden die Daten der Nutzer zudem nur anonymisiert speichern. Jeder Nutzer könne weiterhin selbst entscheiden, ob er die Ortungsfunktion in seinem iPhone deaktiviert oder nicht.

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