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Apple räumt größten Hack der Firmengeschichte ein

20.02.2013 | 18:04 Uhr |

Nach Facebook ist nun auch Apple ins Visier von Hackern geraten. Wie das Unternehmen heute einräumt, konnten Angreifer durch eine Java-Lücke auf die Macs von Apple-Mitarbeitern zugreifen.

Die Hacker-Welle auf US-Unternehmen und -Zeitungen scheint immer höhere Wellen zu schlagen. Nachdem Facebook am Wochenende bekannt gab, Opfer eines Hacker-Angriffs geworden zu sein, räumt nun auch Apple ein, zur Zielscheibe von Cyber-Kriminellen geworden zu sein. Wie ein Sprecher bestätigt, seien Angreifer über eine Sicherheitslücke im Browser-Plugin Java mit Hilfe von präparierten Websites in die Macs von mehreren Apple-Mitarbeitern eingedrungen. Der Konzern habe eigenen Aussagen zufolge jedoch alles unter Kontrolle. Nur eine kleine Zahl von Rechnern sei von der Attacke betroffen gewesen. Weiterhin gebe es keine Hinweise darauf, dass die Angreifer, Daten von Apple gestohlen hätten.

Nachdem Java-Entwickler Oracle bereits Anfang des Monats ein außerplanmäßiges Sicherheitsupdate für die Lücke veröffentlicht hatte, reagiert nun auch Apple mit einem MacOS X Update . Die neue Version deaktiviert das Java-Plugin und soll bereits vorhandene Spy- und Malware deinstallieren.

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Wer tatsächlich hinter den Angriffen auf zahlreiche US-Unternehmen in den vergangenen Wochen steckt, darüber kann nur spekuliert werden. Während die US-Sicherheitsfirma Mandiant das chinesische Militär hinter den Attacken vermutet, geht die Nachrichtenagentur Bloomberg von osteuropäischen Wirtschaftsspionen aus.

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