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Apple rät nach Todesfall zur Nutzung von Original-iPhone-Zubehör

25.07.2013 | 17:00 Uhr |

Apple macht iPhone-Zubehör von Drittherstellern für den Tod einer Chinesin verantwortlich. Über eine neue Informationsseite sollen iPhone-Käufer über die Gefahren von nicht-lizenzierter Peripherie aufgeklärt werden.

In der vergangenen Woche erlitt eine junge Chinesin einen tödlichen Stromschlag , als sie einen Anruf auf ihrem iPhone 5 annehmen wollte. Wie die Schwester der Verstorbenen später in einem Blog-Eintrag erklärte, hing das Smartphone während des Vorfalls an einem Ladekabel. Apple versprach den Behörden bei der Aufklärung des Vorfalls seine volle Kooperation.

Obwohl das Unternehmen noch eine offizielle Aussage machen muss, scheint die Ursache für den Tod der jungen Frau beim US-Konzern bereits gefunden worden zu sein. So wurden in der vergangenen Woche Gerüchte laut, die 23-Jährige habe zum Laden ihres iPhone 5 nicht-lizenzierte Peripherie von Drittherstellern benutzt.

Chinese fällt nach iPhone-Stromschlag ins Koma

Apple schnappt sich den Strohhalm und untermauert mit einer Erweiterung seiner chinesischen Website die Mutmaßungen. Auf apple.com.cn erklärt der iPhone-Hersteller die Ladegeräte für iPhone und iPad im Detail mit großformatigen Fotos. Darauf sollen unter anderem die Erkennungsmerkmale deutlich gemacht werden. Apple rät seinen chinesischen Kunden, nur Original-Zubehör zu benutzen. Ob die in der vergangenen Woche verstorbene Chinesin tatsächlich ein nicht-lizenziertes Ladegerät benutzt hat und dieses für ihren Tod verantwortlich war, ist allerdings noch nicht geklärt.


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