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Apple muss 32,5 Mio. US-Dollar für In-App-Käufe zurückerstatten

17.01.2014 | 05:43 Uhr |

Apple hat sich mit der US-Handelskommission FTC auf einen Vergleich geeinigt, in dessen Rahmen der Konzern 32,5 Millionen US-Dollar an Eltern zurückzahlen muss, deren Kinder teure In-App-Käufe getätigt hatten.

Kulthandy-Hersteller Apple hat sich in dieser Woche mit der US-Handelskommission FTC auf einen Vergleich geeinigt. Grund für den monatelangen Rechtsstreit waren zahlreiche Eltern, deren Kinder über In-App-Käufe hohe Geldbeträge bis zu 2.600 US-Dollar ausgegeben hatten.

Nach Meinung der Geschädigten, die von der FTC unterstrichen wurde, habe Apple seine Kunden nicht ausreichend über die Tatsache informiert, dass das eingegebene App-Store-Passwort nach einer Transaktion noch weitere 15 Minuten aktiv bleibt. Viele Kinder hätten so nach einem einzelnen Kauf das elterliche Mobilfunk-Konto munter weiterbelastet.

Apples App Store mit 10 Milliarden Doller Umsatz 2013

Wie es in einem internen Schreiben von Apple-Chef Tim Cook heißt, in dessen Besitz der Blog 9to5mac gelangen konnte, habe das Unternehmen 28 Millionen Kunden schriftlich über das Problem informiert und ihnen Gelegenheit für Rückforderungen eingeräumt. Von dieser Möglichkeit hätten jedoch nur 37.000 iOS-Nutzer Gebrauch gemacht. Durch die Einigung mit der FTC habe Apple nun langwierige juristische Auseinandersetzungen vermeiden wollen.

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