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Apple gesteht Bug in E-Mail-Verschlüsselung von iOS 7 ein

06.05.2014 | 18:04 Uhr |

Apple wurde bereits über die fehlerhafte Verschlüsselung von E-Mail-Anhängen in iOS 7 informiert und will diese in einem künftigen iOS-Update reparieren.

Erst gestern berichteten wir darüber, dass der Sicherheitsexperte Andreas Kurtz einen Fehler in der Verschlüsselung von E-Mail-Anhängen in iOS ausgemacht hat. Die angehängten Dateien ließen sich mit externen Programmen auslesen und speichern, obwohl dies eigentlich durch die Verschlüsselung des mobilen Betriebssystems verhindert werden soll.

Ein Sprecher von Apple teilte nun mit, dass man bereits über dieses Problem informiert sei. Im Rahmen eines künftigen Software-Updates für iOS solle die Lücke geschlossen werden. Einen konkreten Termin wollte der Hersteller jedoch noch nicht nennen.

Das Ausnutzen der Schwachstelle setzt jedoch voraus, dass das iPhone gestohlen wurde. Danach müsste über eine Brute-Force-Attacke bzw. einen Jailbreak die PIN-Sperre des Geräts umgangen werden. Auf iOS 7.1.1 aktualisierte Geräte, die mindestens über einen A5-Prozessor (iPhone 4S oder neuer) verfügen, dürften damit relativ sicher sein.

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Das iPhone 4 nimmt eine Sonderrolle ein, da sich auf diesem Gerät durch eine Schwachstelle im A4-Prozessor immer ein Jailbreak vornehmen lässt, ein Update schafft hier also keine Abhilfe.

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