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Apple fährt Produktion des iPhone 5C zurück

19.10.2013 | 15:57 Uhr |

Apple hat aktuellen Gerüchten zufolge aufgrund der geringen Nachfrage die Produktionskontingente seines iPhone 5C zurückgefahren.

Erstmals in der Unternehmensgeschichte hat Apple in diesem Jahr zwei neue iPhone-Modelle angekündigt. Neben dem High-End-Smartphone iPhone 5S ist seit einigen Wochen auch das iPhone 5C erhältlich. Das „Budget“-Gerät kostet rund 100 Euro weniger als das Spitzenmodell und bietet außer einem bunten Plastik-Gehäuse im Vergleich zum Vorgänger iPhone 5 nichts wirklich Neues.

Das haben auch Apples Kunden schnell erkannt. Denn während die Nachfrage nach der goldenen Version des iPhone 5S direkt nach dem Launch für Lieferengpässe sorgte, entpuppt sich das iPhone 5C langsam aber sicher als Ladenhüter. Das untermauert nicht zuletzt eine aktuelle Meldung des Wall Street Journal. So will das Magazin aus brancheninternen Kreisen erfahren haben, dass Apple die Produktionsmengen für das iPhone 5C im vierten Quartal bei seinen taiwanischen Zulieferern Hon Hai Precision und Pegatron zurückgefahren habe. Den Mutmaßungen zufolge werden die beiden Unternehmen in den nächsten drei Monaten rund ein Drittel weniger Smartphones produzieren. Einige Hardware-Partner sprechen sogar von einer Kürzung in Höhe von 50 Prozent.

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Ursprünglich wurde das iPhone 5C vor der offiziellen Enthüllung als Budget-Gerät gehandelt, das die Absatzzahlen des US-Konzerns auf Wachstumsmärkten wie China in die Höhe treiben sollte. Mit einem Einstiegspreis von satten 599 Euro ist das Modell jedoch nicht wirklich als Schnäppchen zu bezeichnen. So greifen viele Käufer für einen Aufpreis von 100 Euro zum technisch besser ausgestatteten iPhone 5S.

Video: Apple iPhone 5c im Test
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