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iPads schicken Notebooks in die Wüste

25.08.2010 | 14:15 Uhr |

Das iPad hat sich sowohl gegen Smartphones als auch Notebook-Konkurrenten durchgesetzt, berichtet das Wall Street Journal. Das iPad erobert zunehmend die Unternehmen.

Als im Jahr 2007 der Hype um Apples iPhone begann, sagten vielen Firmen ihren Angestellten, dass dieses Gerät am Arbeitsplatz nichts verloren hat. Mit dem iPad stellt sich das nun allerdings zunehmend anders dar. Denn das iPad nimmt im Gegensatz zum iPhone die Hürden leichter im unternehmerischen Umfeld.

Fortschrittliche Unternehmen

Ein Beispiel für diesen Fortschritt ist die Anwaltskanzlei Sonnenschein Nath & Rosenthal LLP in Chicago, die das iPhone verbannt, aber zehn iPads vorbestellt hat. "Wir stellten vor der Bestellung sicher, dass wir soviel wie möglich über das neue Gerät wussten", so Michael Barnas, der Direktor von Applikation-Services der Firma. Die Anwaltskanzlei ist vom Tablet so überzeugt, dass sie im nächsten Jahr sogar iPads als Alternative für Laptops anbieten möchte.

"Das iPad ist ein Stück Technik und kann wie andere IT-Geräte Sicherheitslücken beinhalten. Entscheidend ist der Weg von der stationären IT hin zur mobilen", so Matthias Gärtner, Pressesprecher des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik. Dort wo mobile Informationstechnik genutzt wird, braucht es gewisse Regelungen in Bezug auf Organisation und Datenschutz, so der Experte.

Mercedes-Benz Financial zum Beispiel stellt Händlern iPads für einen mobilen Zugriff auf MB Advantage, das Händlersystem am Point-of-Sale, zur Verfügung. Damit passt der Konzern für Endverbraucher konzipierte iPads an die Erfordernisse einer geschäftlichen Nutzung an. "Durch die papierlosen Überweisungen sinken unsere Bearbeitungskosten, was einen zusätzlichen Vorteil darstellt", sagt Andreas Hinrichs, Vice President Marketing bei Mercedes-Benz Financial.

Ungebrochener Trend

Auch das Marktforschungsunternehmen iSuppli bestätigt den Trend rund um Tablet-PCs: Apples iPad wird bis zum Jahr 2011 keinen ernsthaften Mitbewerber haben, wodurch das Unternehmen den Tablet-Markt voraussichtlich bis zum Jahr 2012 dominiert. Bis Jahresende werden 74,1 Prozent des globalen Tablet-Versands vom iPad bestimmt. Obwohl das Gerät 2011 Konkurrenz bekommen soll, wird Apple noch immer mit 70,4 Prozent einen vorherrschenden Anteil bei den Auslieferungen haben.

(pte)

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