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Apple soll Batterie-Entwickler abgeworben haben

19.02.2015 | 18:09 Uhr |

Apple baut angeblich ein Akku-Team auf und wird für das Abwerben von A123-Mitarbeitern verklagt.

Anfang der Woche machten Gerüchte im Internet die Runde, denen zufolge Apple ein eigenes Elektroauto entwickelt. Mit einer Zivilklage des Batterieherstellers A123 Systems verdichten sich die Mutmaßungen weiter. In der Klageschrift heißt es, Apple habe mindestens fünf wichtige Mitarbeiter aus der A123-Technik-Abteilung abgeworben, weil der US-Konzern eine eigene „große Batterieabteilung“ aufbauen wolle, die dann in Konkurrenz zu A123 Systems treten soll.

Dieser Umstand widerspricht laut A123 der Konkurrenzausschlussklausel, die alle Mitarbeiter des Batterieherstellers unterschrieben hätten. Bereits seit Juni 2014 betreibe Apple laut A123 aggressive Taktiken zum Abwerben von Mitarbeitern. Die Beschäftigten hätten A123 Systems laut Unternehmensangaben unter „verdächtigen Umständen“ verlassen.

Auf den Rechnern der Mitarbeiter seien schließlich Email-Gespräche mit Apple entdeckt worden. Neben dem A123-Manager seien auch drei Beschäftigte abgewandert, die mit der Entwicklung von neuartigen Akku-Technologien betraut waren. Diese sehen sich nun ebenso wie Apple mit einer Zivilklage von A123 Systems konfrontiert.

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Apples Talent-Scouts hätten den Angaben zufolge nicht nur A123 im Visier. Das Unternehmen soll auch versucht haben, Mitarbeiter von Samsung Electronics, Panasonic, LG Electronics und Toshiba abzuwerben. Eine offizielle Stellungnahme des Unternehmens steht noch aus.

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