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Apple scheitert in Verhandlungen mit Musikindustrie

26.03.2015 | 17:26 Uhr |

Apples Vorhaben, den eigenen Streaming-Dienst für 8 US-Dollar im Monat anzubieten, könnte scheitern.

Mit einem eigenen Musik-Streaming-Dienst will es Apple mit Spotify, Rdio und Co. aufnehmen. Ein Vorteil gegenüber der Konkurrenz sollte der Abo-Preis sein. Statt rund 10 US-Dollar, wie bei vielen anderen Anbietern, sollte der Apple-Service monatlich nur 8 US-Dollar kosten. Dafür wollte das Unternehmen Vergünstigungen bei der Musikindustrie herausschlagen und die Konzerne davon überzeugen, ihre Lizenzgebühren zu senken. Diese Verhandlungen scheinen nun laut einem Bericht der New York Times gescheitert zu sein.

Welche Auswirkungen das auf die letztendliche Preisgestaltung des Apple-Dienstes haben wird, bleibt abzuwarten. Laut der New York Times habe sich die Verhandlungsposition von Apple verschoben. Aufgrund der starken Konkurrenz hinke Apple in diesem Bereich hinterher und habe nicht mehr genügend Macht, um die Labels unter Druck zu setzen.

Wie die New York Times außerdem berichtet, wurde neben Beats-Mitbegründer Jimmy Iovine auch Nine-Inch-Nails-Frontmann Trent Reznor mit der Entwickler des Spotify-Konkurrenten von Apple betraut. Der Service soll zahlreiche Funktionen des Beats Music Streaming-Dienstes bieten, darunter vorausgewählte Playlisten. Apple will zudem laut Gerüchten den iTunes Radio Service überarbeiten, der sich mehr an klassischen Radio-Stationen orientieren soll.

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