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Über 250.000 Geräte wurden bereits geknackt

29.10.2007 | 12:48 Uhr |

Apple hat eingeräumt, dass bei rund 18 Prozent aller verkauften iPhones die SIM-Lock-Sperre entfernt wurde und diese damit auch mit Netzen anderer Betreiber genutzt werden, als das von Apple eigentlich vorgesehene Netz des Partners AT&T.

Laut Angaben des Chief Operating Officer (COO) von Apple, Tim Cook, sind über 18 Prozent aller verkauften iPhones geknackt worden. Das entspricht einer Zahl von um die 250.000 Geräte. Die hohe Zahl erklärt die Differenz zwischen allen verkauften Geräten und den Geräten, die letztendlich auch in Verbindung mit dem Mobilfunknetz des exklusiven Apple-Partners AT&T genutzt werden.

Insgesamt hat Apple seit dem Start des iPhones im Juni über 1,4 Millionen Geräte in den USA verkauft. Tim Cook betonte, dass die rund 250.000 Käufer das Gerät bewusst gekauft hätten, um diese zu knacken und warnte davor, dass Apple es nicht zulassen werden, dass die geknackten Geräte auch langfristig laufen.

Bereits in der Vergangenheit hatte Apple ein Firmware-Update veröffentlicht, dass die geknackten Geräte unbrauchbar macht. Hackern gelang es allerdings, diesen Stolperstein wirkungslos zu machen. Weitere Maßnahmen seitens Apple dürften aber nicht lange auf sich warten lassen.

Andrerseits bleibt fraglich, welchen Erfolg solche Maßnahmen auf Dauer haben werden. In Frankreich muss Apple aufgrund der dort geltenden Gesetze ein Modell des iPhone ausliefern, das den Käufer nicht an einen Netzbetreiber bindet.

Im Weihnachtsgeschäft schränkt Apple den Verkauf seines neuen Handys iPhone in den USA auf zwei Geräte pro Käufer ein. Außerdem ist es dort nicht mehr möglich, das Gerät direkt bar zu zahlen, sondern nur noch per Kreditkarte.

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