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iPhone-Sicherheitslücke wird geschlossen - Aber wann?

Apple hat versprochen, die schwere Sicherheitslücke im Passwortschutz bald zu stopfen. Nähere Informationen wird das Unternehmen wohl am 9. September veröffentlichen. Dann findet in San Francisco eine Pressekonferenz des Herstellers statt. Bis ein Patch für das Leck zur Verfügung steht, kann sich der Nutzer mit ein paar einfachen Handgriffen teilweise vor dem Ausspionieren schützen.

Apple hat versprochen, die mit der Firmware 2.0.2 aufgetauchte Sicherheitslücke demnächst zu schließen. Sie erlaubt, in drei einfachen Schritten den Passwortschutz des Handys zu umgehen und unerlaubt Zugriff auf die persönlichen Informationen des Nutzers zu erhalten. Ein Sprecher des Unternehmens hat der Nachrichtenagentur Reuters mitgeteilt, dass Apple sich des Problems bewusst ist und bereits an einer Lösung arbeitet.

Er ließ allerdings offen, wann das Update für das iPhone kommt. Weitere Informationen wird das Unternehmen wohl am 9. September veröffentlichen. Für diesen Tag hat Apple eine große Pressekonferenz mit dem Titel "Let's Rock" in San Francisco angesetzt. Hauptsächlich werden neue iPods vorgestellt, doch wie zuvor hat Apple-Chef Steve Jobs vermutlich auch diesmal "eine letzte Sache", die er präsentieren möchte. Danach wird er sich den Fragen der Medienvertreter stellen, wo das Sicherheitsleck bestimmt als Thema auftaucht.

Besitzer eines iPhones können den Zugriff auf ihre persönlichen Informationen mit einer Zahlenkombination schützen. Mit der aktuellen Firmware 2.0.2 lässt sich der Schutz einfach umgehen, indem man den Knopf für den Notruf drückt und dann zweimal die Home-Taste. Danach ist der Angreifer im Favoritenmenü und hat Zugriff auf Kontakte, E-Mails und SMS, den Safari-Browser und kann beliebige Personen anrufen.

Bis das Update erscheint können sich iPhone-Besitzer mit einem kleinen Trick teilweise vor dem Ausspähen schützen. Der Home-Button ist programmierbar. Apple empfielt, statt des Favoritenmenüs die iPod-Funktion oder den Homescreen als Tastenziel einzustellen. Dann kann der Angreifer zwar immer noch den Schutz umgehen, allerdings landet er in einem Bereich mit weniger sensiblen Informationen. Von dort bekommt er auch keinen Zugriff auf andere Daten.

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