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Steve Jobs stellt Apple iPad vor (mit allen Details & Riesengalerie)

27.01.2010 | 20:52 Uhr |

Steve Jobs hat den Namen, nämlich Apple iPad, und alle technischen Details des Apple Tablet verkündet. Am meisten überraschen die günstigen Preise des Apple iPad.

Der Apple-Event hat begonnen, Steve Jobs hat die Bühne betreten. Zunächst verspricht Jobs ein magisches und revolutionäres Produkt. Und er spricht über Produkt-Updates. Nach wenigen Minuten ist es aber soweit: Der Name wird verkündet. Der Apple Tablet heißt also Apple iPad. Das iPad ist sehr flach und wird wie ein iPhone bedient. Rein- und rauszoomen geht wie beim iPhone mit den Fingern. Der Apple iPad hat einen Home-Button und ein Glas-Display.

Wenn eine Mail verschickt werden soll, dann wird ein großes Keyboard eingeblendet, wie man es vom iPhone her kennt. Zum Betrachten von Fotos kann das iPad einfach gedreht werden und passt die Ansicht automatisch an. Die Inhalte werden automatisch mit einem PC oder Mac synchronisiert.

Das Display zeigt ein Thumbnail eines Films oder einer TV-Serie an. Mit dem Finger wählt man dann das gewünschte Video aus und dreht das Display in den Landscape Mode. Ein Doppel-Fingerkick ins Bild und die Ansicht wird auf maximiert.

Die Oberfläche des iPads unterscheidet sich extrem von der Oberfläche des iPhones. Auf dem iPad ist optisch mehr los und es gibt Fenster und das große Display bietet viel Platz, um seine Inhalte zu platzieren.

Der Apple Pad bietet Gesichtserkennung und spielt iTunes-Musik-Alben ab. Er besitzt ein 9,7 Zoll-Display (24,6 cm Bildschirmdiagonale) und Speicherplatz von 16, 32 und 64 Gigabyte. Das Display bietet Full Capacititve Multi-Touch. Der Apple iPad ist 1,25 cm dick und wiegt knapp 700 Gramm. In dem iPad steckt ein mit 1 GHz getakteter Apple A4-Chip.

Der iPad unterstützt 802.11n WiFi und Bluetooth 2.1. Er besitzt zudem einen Beschleunigungssensor, Kompass, Lautsprecher und Mikrofon. Die Akku-Laufzeit gibt Steve Jobs mit zehn Stunden an. Spannend: Es wird auch Modelle mit 3G, sprich UMTS-Support geben. Damit wird der Apple iPad zum überdimensionalen iPhone.

Alle iPhone-Apps sollen auch auf dem iPad laufen. Entweder eigens in einem Mini-Fenster oder im Vollbildmodus.

Das Apple iPad eignet sich selbstverständlich auch als E-Book-Reader. Möglich macht es die App iBook, die zusammen mit Amazon entwickelt wurde. Mit den Fingern navigiert man in seinem virtuellen Bücherregal, sucht sich das gewünschte Buch aus und kauft es. Alle großen US-Verlage sind mit an Bord, die Bücher kosten offensichtlich zwischen 7,99 und 14,99 US-Dollar. Von jedem Buch gibt es Probe-Kapitel zum Gratis-lesen. Schriftart, Schriftgröße und Schriftfarbe können vom Leser angepasst werden. Als Datenformat kommt das offene epub-Format zum Einsatz. Eigentlich macht der Apple iPad damit einen separaten und teueren eBook-Reader überflüssig.

In iPad steckt eine extra für das Gerät angepasste Version der Office-Software iWork, die unter anderem über ein Textverarbeitungsprogramm Pages und ein Präsentationsprogramm sowie über eine Tabellenkalkulation Numbers verfügt.

Wichtig für Entwickler: Das neue enhanced iPhone SDK (Entwicklerkit) ist ab sofort erhältlich.

Steve Jobs will das Apple iPad zwischen Smartphones à la iPhone und Notebooks positionieren. Mit dem Apple iPad soll man im Web zu surfen, Mails abrufen, Videos ansehen und Fotos betrachten. Natürlich wird Apple für das iPad auch Zubehör anbieten, beispielsweise ein Dock mit Tastatur.

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