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iOS-Update 4.3.4 nach 12 Stunden geknackt

18.07.2011 | 17:15 Uhr |

Apples neues Betriebssystem iOS 4.3.4 ist nach gerade einmal 12 Stunden von iOS-Hackern geknackt worden. Das Katz-und-Mausspiel geht somit in die nächste Runde.

Erst letzten Freitag gab Apple bekannt, die seit langem bekannte PDF-Sicherheitslücke seines Betriebssystems iOS für iPad , iPhone und iPod Touch mit der neuen Version 4.3.4 geschlossen zu haben . Bereits zwölf Stunden später war iOS 4.3.4 aber erneut gehackt worden. Der rekordverdächtige Hack geht auf das Konto von RedmondPi aus Pakistan. Diese Plattform stellt neben Informationen zu Microsoft und deren Konkurrenten, wie Apple und Google, auch Software und Services bereit.

Bei der Hacker-Software "Redsnow" Version 0.9.8b3 handelt es sich um einen sogenannten kabelgebundenen Jailbreak. Das heißt: Nach dem Neustart des Gerätes muss die Software neu installiert werden, das Spiel kann von vorne beginnen. Die Software soll auf dem iPhone 4, iPhone 3GS, iPad und beim iPod touch funktionieren, auf dem iPad 2 dagegen nicht.

Jailbreaking ermöglicht den Zugriff auf Dateisysteme. User können so Apps von Drittanbietern installieren. Erst im vergangenen Jahr wurde in den USA gerichtlich bestätigt: Jailbreaking ist legal und verstößt nicht gegen das Urheberrecht. Allerdings verlieren Jailbreak-Nutzer sämtliche Garantie- und Gewährleistungsansprüche. Aktuell gibt es In Deutschland dazu kein Gerichtsurteile.

Das neue Apple Betriebssystem schließt dennoch wichtige Sicherheitslücken. Die Vorgängerversion ermöglichte nicht nur die Nutzung günstiger und kostenloser Software. Sie öffnete zudem Maleware-Programmen Tür und Tor.

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