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Apple bestätigt Speicher-Bug

Bei iBooks und PowerBooks mit Firewire-Schnittstelle kann es zu Datenverlusten kommen. Ursache ist eine Option im Energie-Sparen-Kontrollfeld, die das Dateisystem der Festplatte beschädigen kann. Die Folge: Der Rechner startet nicht, sondern blendet ein blinkendes Fragezeichen ein. Auch mit dem Festplatten-Tool "Erste Hilfe" sollen sich der Bug nicht beheben lassen. Einziger Ausweg sei in manchen Fällen nur das Formatieren der Festplatte mit der Konsequenz, dass alle darauf gespeicherten Daten verloren gehen.

Apple hat bestätigt, dass es bei iBooks sowie bei den PowerBook-Modellen mit FireWire-Schnittstelle unter bestimmten Umständen zu Datenverlusten kommen kann. Das Problem trete auf, wenn im Kontrollfeld "Energie Sparen" die Option "Preserve Memory contents on sleep" ("Inhalt des Speichers im Ruhezustand erhalten") aktiviert sei. Beim Übergang in den Ruhezustand wird nämlich der RAM-Inhalt auf der Festplatte gespeichert. Ist nur noch wenig Hauptspeicher frei, kann diese Funktion das Dateisystem der Festplatte beschädigen.

Die Folge laut Apple: Der Rechner startet nicht, sondern blendet ein blinkendes Fragezeichen ein. Auch mit dem Festplatten-Tool "Erste Hilfe" sollen sich der Bug nicht beheben lassen. Einziger Ausweg sei in manchen Fällen nur das Formatieren der Festplatte mit der Konsequenz, dass alle darauf gespeicherten Daten verloren gehen.

Als Vorbeugemaßnahme rät Apple in seiner Tech Info Library, die entsprechende Option zu deaktivieren. Spätestens Ende März werde man einen Patch (siehe Glossar) herausgeben, mit dem sich der Fehler beheben lasse. (PC-WELT, 10.03.2000, sp)

Apple zum Speicher-Bug

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