06.08.2012, 19:17

Michael Söldner

Apple

Steve Wozniak steht Cloud-Speicherung kritisch gegenüber

©wikipedia.org

Der Mitbegründer des Erfolgsunternehmens Apple, Steve Wozniak, sieht in der Auslagerung persönlicher Daten in die Datenwolke auch große Risiken.
Der neben Steve Jobs für den Erfolg von Apple verantwortliche Steve Wozniak rechnet für die kommenden Jahre mit Problemen, die sich aus der Speicherung persönlicher Daten in der Cloud ergeben. Der Hauptgrund für seine Bedenken liegt in der Tatsache, dass den Nutzern die Kontrolle über ihre hochgeladenen Dokumente entzogen und automatisch an den Betreiber der Datenwolke übergeben wird.

Der Nutzer gehe bei Cloud-Diensten oft fälschlicherweise davon aus, dass sich die Daten trotzdem noch auf dem eigenen Rechner und damit in Sicherheit befänden. Tatsächlich jedoch lägen die Dateien auf entfernten Server-Farmen im Internet, eine Wiederherstellung verläuft oft schwierig oder ließe sich teilweise gar nicht realisieren.
Gestern auf dem PC – heute in der Cloud - Google Drive & Co. 

Die Auslagerung persönlicher Daten in die Cloud ist derzeit ein wichtiger Trend in der IT-Branche. Die Dokumente, Fotos und Musikstücke wandern bei diesem Vorgang in die Datenwolke des jeweiligen Anbieters und befinden sich mitunter nicht mehr auf dem heimischen Rechner. Damit stehen die Dateien zwar an jedem Ort der Welt und auf unterschiedlichen Geräten zur Verfügung, trotzdem sei diese Entwicklung mit einem zunehmenden Kontrollverlust verbunden, den Wozniak als Albtraum bezeichnet.
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