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Apple Quicktime 6 verzögert sich

13.02.2002 | 10:06 Uhr |

Auf seiner Quicktime-Entwicklerkonferenz hat Apple gestern die neue Version 6 seiner plattformübergreifenden modularen Multimedia- und Streaming-Technik demonstriert. Deren herausragendes Feature ist die Unterstützung des neuen Standards MPEG-4. Doch dies ist gleichzeitig auch das größte Problem von Quicktime 6: Das maßgeblich für die Standardisierung von MPEG-4 verantwortliche Unternehmen will Lizenzgebühren nicht nur von Anbietern des Codecs, sondern auch von Content-Anbietern kassieren. Dagegen wehrt sich Apple.

Auf seiner Quicktime- ntwicklerkonferenz hat Apple gestern die neue Version 6 seiner plattformübergreifenden modularen Multimedia- und Streaming-Technik demonstriert. Deren herausragendes Feature ist die Unterstützung des neuen Standards MPEG-4. Doch dies ist gleichzeitig auch das größte Problem von Quicktime 6: Das maßgeblich für die Standardisierung von MPEG-4 verantwortliche Unternehmen will Lizenzgebühren nicht nur von Anbietern des Codecs, sondern auch von Content-Anbietern kassieren. Dagegen wehrt sich Apple, wie unser Schwestermagazin Computerwoche berichtet.

Das maßgeblich für die Standardisierung von MPEG-4 verantwortliche Unternehmen MPEG LA hinter dem wichtige Anbieter stehen, hat kürzlich umstrittene Vorschläge zur Lizenzierung vorgelegt. Diese sehen vor, dass zum einen (branchenüblich) die Anbieter von Codecs zahlen müssen. MPEG LA will aber zusätzlich auch die Anbieter entsprechender Inhalte zur Kasse bitten.

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