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Polizei-Ermittlung gegen Käufer des iPhone 4G

27.04.2010 | 13:51 Uhr |

Nach dem Aufkauf des gefundenen iPhone-Prototypen durch den Blog Gizmodo beschlagnahmt die Polizei Computer eines Redakteurs und prüft den Tatbestand der Hehlerei.

Apple-Mitarbeiter verliert neues iPhone 4G in Bar - vor rund einer Woche stand der spektakuläre Verlust eines iPhone-Prototypen ganz weit oben in den Schlagzeilen, auch wir berichteten . Der englischsprachige Blog Gizmodo hat dem Finder 5000 Dollar bezahlt, um dann exklusiv berichten zu können.

Nachdem das iPhone bereits letzte Woche an Apple zurückgegeben wurde, hat jetzt die Polizei in seiner Abwesenheit Privat-Computer eines Gizmodo-Redakteurs beschlagnahmt. Die Computer seien möglicherweise zur Verübung eines Verbrechens - gemeint ist wohl Hehlerei - genutzt worden, heißt es seitens der Polizei. Gaby Darbyshire, die Chefin des Gawker-Media-Netzwerks ist zu dem auch Gizmodo gehört, will rechtliche Schritte einleiten.

Die New York Times hat ausgerechnet, wie viel Gizmodo mit dem iPhone verdient haben könnte. Dank iPhone 4G soll sich der Traffic von Gizmodo auf 3,6 Millionen Besucher vervierfacht haben - 3,6 Millionen Besucher sind für Gizmodo einer Schätzung zufolge 200.000 Dollar wert. Allerdings wurde die Werbung bereits im Voraus bezahlt. Außerdem müsse man neben den 5.000 Dollar Kaufpreis auch rund 20.000 US-Dollar für Traffic-Gebühren und Bonus-Zahlung für den zuständigen Redakteur abziehen. Die Rechnung bleibt also sehr theoretisch.

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