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Finger weg vom iPhone 3G

14.07.2008 | 09:43 Uhr |

Voll gegen den Hype: Das iPhone gefährdet die Anonymität seines Besitzers und hemmt die Entwicklung freier Software. Das sind nur zwei von fünf Gründen, weswegen man auf das Apple iPhone 3G verzichten sollte, wie John Sullivan von der Free Software Foundation meint.

Die Free Software Foundation hat sich der Unterstützung freier Software verschrieben. Da muss das Apple iPhone fast zwangsläufig wie ein rotes Tuch erscheinen. Konsequent feuert John Sullivan von der Free Software Foundation denn auch aus allen Rohren gegen Apples Wunderkind und nennt fünf Gründe , weswegen man auf das iPhone 3G verzichten sollte.

1. Schlecht für Entwickler: Das iPhone blockiert vollständig freie Software. Entwickler müssen an Apple Lizenzgebühren zahlen und nur Apple entscheidet darüber, welche Software auf das iPhone darf.

2. DRM: Das iPhone benutzt und unterstützt DRM-Technologien.

3. Ortung: Dank seiner GPS-Funktion ermöglicht es das iPhone, jederzeit den Standort des Besitzers festzustellen und dessen Weg zu verfolgen. Und zwar ohne dass es der Besitzer bemerkt. Da lacht Big Brother. Fairerweise muss man hier aber einwenden, dass die Ortung eines Handy-Besitzers auch ohne GPS-Funktion möglich ist.

4. Keine freien Formate: Das iPhone spielt keine DRM-freien Formate wie beispielsweise OGG ab (das eine lizenzfreie Alternative zu MP3 ist).

5. Es gibt Alternativen: Das iPhone ist keineswegs konkurrenzlos. Nach Meinung von John Sullivan gibt es (demnächst) durchaus bessere Alternativen zum iPhone 3G, die die persönliche Freiheit des Anwenders mehr respektieren als Apples Handy.

Den vollständigen Beitrag "5 reasons to avoid iPhone 3G" kann man online nachlesen .

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