Apple
Hacker veröffentlichen 1 Million iOS-Nutzer-Daten (Update)
Wer ein iPhone oder ein iPad sein eigen nennt, findet sich vielleicht auf einer im Netz veröffentlichten Liste wieder. Noch brisanter ist aber die Herkunft der Daten.
Die Hackergruppe AntiSec veröffentlicht im Internet 1 Million iOS-Geräte-IDs (UDIDs). Diese UDIDs (Unique Device Identifier, also einzigartige Seriennummern) werden von App-Entwicklern und Werbenetzwerken zur Identifizierung einzelner User genutzt. Verknüpft man UDID und Facebook-Konto, kann man zusätzliche Daten über den User sammeln. Immerhin verlangt Apple neuerdings, dass der Anwender gefragt werden muss, wenn eine App auf seine UDID zugreifen will. Lange war das jedoch nicht nötig. Die Hacker schreiben dementsprechend: „We never liked the concept of UDIDs since the beginning indeed.“ „Wir mochten das Konzept der UDIDs noch nie“.
Eigenen Angaben zufolge haben die Hacker sogar 12 Millionen der IDs erbeutet, sich aber dafür entschieden, dass 1 Million für die Veröffentlichung genügt. Vollständige Namen, Handynummern, Adressen und Postleitzahlen habe man vor der Veröffentlichung aus der Textdatei genommen. Das bedeutet, dass die Hacker weit mehr Infos als nur die Geräte-IDs von iPhones und iPads haben. Jedoch hätten sie nicht von allen IDs gleich viele Daten sammeln können, schränkt AntiSec ein.
Heikel ist außerdem die Beschreibung von AntiSec, woher die Hacker die Daten hätten: vom FBI. Angeblich habe man die Infos während der zweiten Märzwoche von einem Dell-Vostro-Notebook ergattert, das Special Agent C. S. aus dem FBI Regional Cyber Action Team gehöre. Die Hacker hätten dank einer Java-Lücke unter anderem die Datei „NCFTA_iOS_devices_intel.csv“ herunterladen können. Insgesamt seien so 12.367.232 Apple-IDs erbeutet worden. Doch warum hat das FBI so eine Liste? Darauf hätten die Hacker keinen Hinweis gefunden.
Heikel ist außerdem die Beschreibung von AntiSec, woher die Hacker die Daten hätten: vom FBI. Angeblich habe man die Infos während der zweiten Märzwoche von einem Dell-Vostro-Notebook ergattert, das Special Agent C. S. aus dem FBI Regional Cyber Action Team gehöre. Die Hacker hätten dank einer Java-Lücke unter anderem die Datei „NCFTA_iOS_devices_intel.csv“ herunterladen können. Insgesamt seien so 12.367.232 Apple-IDs erbeutet worden. Doch warum hat das FBI so eine Liste? Darauf hätten die Hacker keinen Hinweis gefunden.
Update: Das FBI bestreitet die Herkunft der Daten. Es gebe derzeit keine Hinweise darauf, dass ein Laptop des FBI erfolgreich angegriffen worden sei. Man bestreitet auch, dass das FBI über derartige Datensätze verfüge.

04.09.12
Seit je wird behauptet, dass die großen Player "Backdoors" vorhalten müssen für die Homeland Security, FBI, NSA und andere.
Durch diese Türen kann sich "der Staat" bedienen.
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04.09.12
Das sind doch die Guten. :PatPat:
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05.09.12
Nö, kein Staat ist gut, Ausnahme ist die Schweiz.
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05.09.12
Das ist in Deutschland nicht anders. Die Telekom mußte bei der Einführung von ISDN explizit Möglichkeiten integrieren, damit sich jedes ISDN Telefon als Abhörgerät nutzen läßt. Also nicht nur das Gespräch sondern auch für den Raum in dem es steht.
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05.09.12
Ja, für Steuerhinterzieher und Geldwäscher.
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05.09.12
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05.09.12
Zitat: consulting
Ich bin Bürger eines Rechtsstaates in einer stabilen Demokratie.
Wenn es denn gesetzlich geregelt ist, habe ich keine Einwendungen, wenn ich präventiv bespitzelt werden sollte.
Schlimm ist allerdings, wenn auch nichtstaatliche Organisationen in den Besitz solcherart gewonnener Daten kommen können.
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06.09.12
Öhm die DDR ist tot.................
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06.09.12
Die DDR schon ..nur diejenigen die damals Abgehört haben tuen es doch noch genau so ..eben nur bei uns ..denn die sind noch nicht tot ....
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06.09.12
Ja genau. Da sitzen dann die bösen, bösen Schlapphüte an der Stelle, an der wir Bielefeld vermuten und hören rund um die Uhr unsere Gespräche ab.
Letztens hat meine Freundin den verdächtigen Satz gesagt:
"Hömma, hasse schon den Müll runterjebracht?""
Die Schlapphüte dachten, wir wollten Daten vernichten und standen drei Tage lang in der Pommesbude gegenüber.
Nee, mal im Ernst: Es gibt hier ziemlich eindeutige Gesetze und solange mir niemand das Gegenteil nahelegt, halte ich obige Verschwörungstheorien für Wichtigtuerei.
Viel schlimmer finde ich die Datensammelei der Content-Industrie, um per Schrotschuss-Taktik Filesharer zu erwischen. Dazu brauchen sie nicht mal präparierte Telefone oder extra eingebaute Backdoors. Ein Internet-Anschluss und ein paar Idioten, die per Torrent Daten tauschen, reichen vollkommen.
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11.09.12
Schlechte Zeiten für Verschwörungstheoretiker:
http://www.spiegel.de/netzwelt/web/apple-udids-wurden-nicht-von-fbi-rechnern-entwendet-a-855083.html
Also nix da mit den pöhsen Schlapphüten vom FBI. Aber vielleicht ist die beklaute Firma ja eine CIA-Filiale? :D
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11.09.12
Zitat: ohmotzkyÖhm die DDR ist tot.................[/QUOTE]Upps, da wäre ich jetzt nicht draufgekommen!
@ ohmotzky: Da siehst du, wohin Fullquotes führen. Ich habe dich so verstanden, wie ich das Zitat gekürzt habe. Oder hast du dich auf den letzten Teil des Zitats bezogen?
Zitat: tuwatSo ist es. [U]Unser[/U] Rechtsstaat funktioniert nur, solange die Bürger wachsam sind. Mit blindem Vertrauen in die sittliche Reife der Politiker kämen wir nicht weit. [U]Den[/U] Fehler habe ich [U]einmal[/U] gemacht, in der DDR.
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11.09.12
Die angeblich überlegene Gesellschaftsordnung ist an der Diktatur der kommunistischen Partei und der Starrköpfigkeit der altkommunistischen Betonköpfe zerbrochen.
Entschuldigt für seine Verbrechen hat sich übrigens noch kein einziger Menschenquäler.
Auch psychische Qualen können Verbrechen sein.
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11.09.12
Und die haben jetzt die iOS-Daten geklaut? :grübel:
Das hätte ich diesen Tattergreisen gar nicht zugetraut.
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11.09.12
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11.09.12
Möchtergern-Diktatoren wären doch alle liebend gern.
[B][U]LEIDER[/U][/B] aber gibt es Parteien und Wahlen und immer noch
ein paar verträumte demokratische "Aufpasser", so dass man
sich mühsam duch- und hochlügen muss.
Den Wahltag wird es bald nur noch als Gedenktag geben.
So etwas Dummes auch, aber mit EZB und ESM werden jene,
die nun ja sowieso hinter den Kulissen die Macht ausübern, alles
in die Hand bekommen, um sich letztendlich auch die EU für
ein Trinkgeld unter den Nagel zu reißen.
Bis auf die Schweiz... - deren Banken man anders in den
Würgegriff zu bekommen versucht.
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11.09.12
Ich überlege mir mal, wie wir jetzt die Kurve zur Berliner Currywurst bekommen.
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11.09.12
Zitat: tempranillo
Mit konsultierendem Ketchup?
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