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Download-Preise im App Store steigen an

14.07.2011 | 17:08 Uhr |

Apple hat in mehreren europäischen Ländern die Preise für Apps und Spiele in seinem App Store für iPhone, iPad und iPod Touch angehoben.

Nachdem iTunes Connect am gestrigen Mittwoch eine mehrstündige Downtime erfahren musste, wird heute klar, dass Apple die Offline-Zeit genutzt hat, um die Preise in seinem App Store anzupassen. Wie das Magazin MacRumours berichtet, wurden die Download-Gebühren in Großbritannien, Mexiko und Norwegen angehoben. iPhone-Besitzer aus Japan, der Schweiz und Australien zahlen hingegen weniger für Apps und Spiele.

Wie Apple in einer offiziellen Stellungnahme bestätigte, sei die Anpassung vorgenommen worden, um die Preis-Modelle außerhalb der USA auszubalancieren. So können Kunden aus Australien nun bis zu einem Drittel des ursprünglichen Preises sparen, während App-Store-Nutzer aus Großbritannien um bis zu 1,50 Britische Pfund tiefer in die Tasche greifen müssen. Der deutsche App Store bleibt von den Preisanpassungen vorerst unberührt.

Vergleich - Android Market gegen Apple App Store

Kurz nach dem Start des App Store im Sommer 2008 waren die Download-Gebühren für Spiele und Anwendungen noch relativ hoch. Innerhalb der folgenden Monate setzte jedoch ein rapider Preisverfall ein und die Download-Charts wurden von Apps für 79 Cent dominiert. Im vergangenen Jahr konnten die durchschnittlichen Kaufpreise ein Minus von 18 Prozent verbuchen.

Die 10 besten Spiele-Apps

Im Zuge von Apples Anpassungen folgt nun wieder ein Anstieg um rund 14 Prozent. Der Apple App Store verbucht täglich etwa 32 Millionen Downloads und schlägt mit einer Milliarde Apps pro Monat die Store-Konkurrenz von Google und Microsoft.

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