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Apple-Chef Tim Cook wollte Samsung nicht verklagen

11.02.2013 | 09:49 Uhr |

Der heutige Apple-Chef Tim Cook soll gegen eine juristische Auseinandersetzung mit Samsung gewesen sein. Letztendlich habe sich aber der damalige Apple-Chef Steve Jobs durchgesetzt, heißt es in einem jetzt veröffentlichten Bericht.

Ein am Wochenende von der Nachrichtenagentur Reuters veröffentlichter Artikel trägt die Überschrift "Apple und Samsung, beste Feinde fürs Leben" und widmet sich dem durch zahlreiche Gerichtsverfahren belasteten Verhältnis zwischen den beiden Unternehmen. In dem Artikel werden auch namentlich nicht genannte Quellen zitiert, die mit der Angelegenheiten vertraut sein sollen.

Demnach habe sich Tim Cook seinerzeit gegen eine juristische Auseinandersetzung mit Samsung ausgesprochen. Tim Cook habe damals damit argumentiert, dass Samsung eine wichtige Rolle als Zulieferer von Komponenten für das iPhone und iPad spiele.

Der damalige Apple-Chef Steve Jobs habe aber die Geduld mit Samsung verloren, weil er den Verdacht hegte, dass Samsung seine Rolle als Apple-Zulieferer ausnutzte und glaubte, sich so vor einer Klage durch Apple schützen zu können. Im April 2011 habe Apple dann schließlich damit begonnen, überall auf der Welt Klagen gegen Samsung einzureichen.

In dem Reuters-Artikel wird darüber spekuliert, dass es sein könnte, dass sich Apple und Samsung in naher Zukunft einigen könnten, um dann alle juristische Streitigkeiten beilegen. 

Apple war jahrelang auf Speicher von Samsung angewiesen und entwickelte auch seine mobilen Prozessoren gemeinsam mit Samsung. In letzter Zeit hat sich Apple aber weitgehend von Samsung als Zulieferer getrennt.

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