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Apple hat kein Interesse am Netbook-Markt

23.04.2009 | 15:21 Uhr |

Harte Worte für Netbooks vom Apple-Geschäftsführer – für Experten ein Zeichen der wachsenden Bedeutung von Netbooks. Surfern nennt der Apple-COO Tim Cook eine hauseigene Alternative.

Laut Apple-Geschäftsführer Tim Cook haben Netbooks beengte Tastaturen, kleine Bildschirme, minderwertige Hardware und schlechte Software. Bei Apple sei man nicht an Netbooks interessiert, hieß es. Netbooks würden nicht das gleiche Nutzer-Erlebnis bieten, wie es Macintosh-Hardware biete. Im Vergleich zum Vorjahr verkaufte Apple jedoch 3 Prozent weniger Macintosh-Computer.

Experten werten Apples harte Reaktion auf Netbooks als ein Zeichen für deren wachsende Bedeutung. Während der Computer-Markt im Vergleich zum Vorjahr um 7,1 Prozent eingebrochen ist, verzeichnen einzelne Hersteller Zuwachsraten aufgrund einer starken Netbook-Nachfrage.

Zum Surfen schlägt Cook übrigens das iPhone und den iPod vor. Beide zusammen haben sich bislang rund 37 Millionen Mal verkauft. In den USA beherrscht Apple den Markt für digitale Musik-Player mit etwa 70 Prozent Anteil – Tendenz steigend.

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