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Apple-Campus in Microsofts Virtual Earth nur Brachland

Die Rivalität zwischen dem weltgrößten Softwarekonzern Microsoft und dem kleinen innovativen Konkurrenten Apple ist für Branchenbeobachter Legende.

Die Rivalität zwischen dem weltgrößten Softwarekonzern Microsoft und dem kleinen innovativen Konkurrenten Apple ist für Branchenbeobachter Legende. Nun hat Microsoft nach einem Bericht des Online-Magazins Wired mit seinem neuen Satelliten-Kartendienst "Virtual Earth" (virtuelle Erde) seinen Erzrivalen einfach "von der Landkarte radiert".

Während Google mit seinem Kartendienst "Google Earth" eine aktuelle Aufnahme präsentiert, zeigt die Microsoft-Software Apples modernen Firmensitz im Silicon Valley als ödes Brachland. "Ist Microsofts Version der Landschaft einer Phantasie von Bill Gates entsprungen?", fragt das Online-Magazin ironisch.

Microsofts neuer Dienst sei erst am Wochenende für die freie Nutzung ins Netz gestellt worden und befinde sich noch in der Testphase, zitiert Wired das Unternehmen. Die Nahansichten enthielten wie im Fall des Apple-Campus noch ältere Schwarz-Weiß-Fotografien, die zum Teil aus dem Jahr 1991 stammen. Die meisten Areale würden bereits mit Hilfe der aktuellsten Bildern dargestellt, für einige Landstriche müsse Microsoft aber noch aktuelles Kartenmaterial kaufen.

MSN Virtual Earth geht an den Start (PC-WELT Online, 25.07.2005)

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