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Apple: 100 Millionen verkaufte iPods

10.04.2007 | 09:51 Uhr |

Rund fünfeinhalb Jahre nach Einführung des iPods hat Apple die Marke von 100 Millionen verkauften Geräten überschritten.

Im November 2001 erblickte ein Musik-Player das Licht der Welt, dessen durchschlagenden Erfolg wohl nicht einmal die größten Optimisten erwartet hätten - der iPod. Rund fünfeinhalb Jahre später hat es Apple geschafft, über 100 Millionen Stück zu verkaufen. Damit sei der iPod der sich am schnellsten verkaufende Musik-Player der Geschichte, so der Konzern.

Seit seinem Marktstart wurden über 10 verschiedene iPod-Modelle eingeführt, darunter fünf Generationen des iPods, zwei Generationen des iPod Mini, des iPod Nano und des iPod Shuffle. Zum Erfolg des Players beigetragen hat - neben einem gewaltigen Marketing-Hype - auch dessen enge Verknüpfung mit dem iTunes Music Store, der den Verkauf digitaler Musik erst salonfähig gemacht hat. Diese enge Verzahnung hat Apple aber auch eine Menge Kritik seitens anderer Hersteller von Musik-Playern eingebracht. Denn Songs, die über iTunes gekauft werden, sind nicht kompatibel zu anderen Playern.

Das Phänomen iPod ist aber nicht nur ein einträgliches Geschäft für Apple, sondern auch für eine Vielzahl anderer Hersteller, die spezielle Hardware oder sonstiges Zubehör für diese Player anbieten. Insgesamt umfasse dieser Zubehör-Katalog über 4000 Produkte, darunter etwa spezielle Tragetaschen oder Lautsprechersysteme, so das Unternehmen. Und auch die US-Automobil-Industrie ist dem iPod-Fieber offenbar verfallen: Denn laut Apple bieten über 70 Prozent der neuen US-Auto-Modelle des Jahres 2007 Schnittstellen für den iPod.

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