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Apple besteht auf Gewinnanteil an Microsoft-Apps für iOS

13.12.2012 | 05:34 Uhr |

Microsoft und Apple streiten offenbar über die Abgaben der SkyDrive-App für iOS. Der iPad-Hersteller blockiert derzeit weitere Updates für den Microsoft-Cloud-Dienst.

Apple hält derzeit Updates für Microsofts SkyDrive -App für iPad und iPhone zurück. Der Grund ist informierten Quellen zufolge in einem Streit zwischen Apple und Hersteller Microsoft zu finden. Die Redmonder bieten in ihrer SkyDrive-App die Möglichkeit an, per In-App-Kauf zusätzlichen Cloudspeicher zu erstehen. Apple soll eine Beteiligung von 30 Prozent an diesem Zusatzverdienst fordern, den Microsoft jedoch nicht abtreten möchte.

Diese Gewinnbeteiligung ist jedoch nicht nur auf Microsoft bezogen. Apple fordert von allen App-Entwicklern einen Anteil von 30 Prozent des Kaufpreises. Werden zusätzlich Inhalte innerhalb der App angeboten, werden auch hiervon 30 Prozent fällig.

Der eigentliche Streit sei darin begründet, dass Microsoft die Abrechnungsrichtlinien von Apple für unfair hält. Der iPhone-Hersteller zwingt App-Anbieter dazu, ihre Rechnungen dauerhaft über den Apple-Dienst abzuwickeln. Auch nach einem Wechsel der Nutzer von iOS zu Android würden so weiterhin Gebühren fällig.

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Bis der Streit beigelegt ist und erneut Updates ausgeliefert werden, sind iOS-Kunden auf die veraltete SkyDrive-App von Juni 2012 angewiesen.

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