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iPad sorgt für steigende App-Preise

05.05.2010 | 14:55 Uhr |

iPad-Apps sind im Durchschnitt einen Dollar teurer als Anwendungen fürs iPhone. Das hat der Online-Dienst Distimo herausgefunden, der auf App-Store-Analysen spezialisiert ist.

Der Auswertung zufolge kosten iPhone-Apps in amerikanischen App-Store im Durchschnitt 3,82 Dollar, während iPad-Anwendungen bei durchschnittlich 4,67 Dollar liegen. In die Durchschnittspreise sind die kostenlosen Apps mit eingerechnet, von denen es für das iPhone nicht nur absolut, sondern auch prozentual gesehen, mehr gibt: Für das iPhone waren zum Analysezeitpunkt 50.332 Gratis-Apps verfügbar (27 Prozent aller iPhone-Apps), für das iPad 9740 Stück (20 Prozent aller iPad-Apps).

Der Grund für die etwas höheren Preise für iPad-Apps liegt auf der Hand: Das iPad bietet mehr technische Möglichkeiten. Daher sind die Entwicklungskosten für Apps, die diese Möglichkeiten ausnutzen, entsprechend höher. Außerdem geht man davon aus, dass iPad-Benutzer bereit sind, mehr Geld für Apps auszugeben. Darüber hinaus gibt es für das iPad echte Produktivitätsanwendungen wie Office-Pakete, die mit Preisen um die 50 Dollar den Durchschnitt nach oben treiben.

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