02.05.2012, 18:19

Denise Bergert

App Store

Apple lehnt Apps mit Dropbox-Funktionen ab

©Apple

Apple hat in den vergangenen Wochen zahlreiche Apps für die Veröffentlichung in seinem App Store abgelehnt, weil sie auf Funktionalitäten des Cloud-Dienstes Dropbox setzen.
In dieser Woche wurden Beschwerden mehrerer iOS-Entwickler laut, die ihre Software-Anträge für eine Veröffentlichung im App Store betreffen. Demzufolge lehnt Apple so gut wie alle Anwendungen ab, die für das Abspeichern von Dokumenten auf das Software-Enwickler-Kit von Dropbox zurückgreifen. Wie Dropbox gegenüber dem Technik-Magazin The Verge erlärt, lägen die Ablehnungen für entsprechende Funktionalitäten in der Möglichkeit begründet, Dropbox-Accounts anzulegen. Laut Dropbox arbeite man derzeit mit Apple an einer Lösung, die einen „eleganten Kompromiss“ für entsprechende Apps bieten soll.

Schaut man sich die App-Store-Nutzungsbedingungen an, sind die Ablehnungen durchaus legitim. Dort heißt es, dass Apps, die auf externe Anmeldungs- oder Kauf-Mechanismen verlinken, nicht für den App Store genehmigt werden. Es bleibt abzuwarten, für welchen Kompromiss sich Apple und Dropbox entscheiden werden.
Dropbox hat inzwischen eine vorübergehende Lösung gefunden und den anstößigen Link zur Account-Erstellung aus der neuen Version des Entwickler-Kits entfernt. Der Cloud-Service zählt aktuell mehr als 50 Millionen Nutzer auf 250 Millionen unterschiedlichen Geräten.
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