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21.05.2012, 20:04

Denise Bergert

App-Leak

Samsung will S-Voice-Verwendung auf anderen Geräten blockieren

©Samsung

Samsung will der Nutzung seines Siri-Konkurrenten S-Voice auf gerooteten Android-4-Smartphones Einhalt gebieten.
Die Veröffentlichung des Galaxy S3 lässt in Deutschland noch ein wenig auf sich warten. Seit kurzem können Besitzer eines gerooteten Android-4-Smartphones aber bereits einige Features des neuen Flaggschiffs ausprobieren. So ist es Bastlern gelungen, den Siri-Konkurrenten S-Voice aus der geleakten Firmware zu extrahieren. Die Anwendung kann über einschlägige Sites heruntergeladen und installiert werden.

Samsung ist das natürlich ein Dorn im Auge, sollten einige Features wie beispielsweise S-Voice doch zeitlich limitiert vorerst nur auf dem Galaxy S3 verfügbar sein. Wie das Unternehmen bekannt gibt, sollen nun Anfragen von nicht unterstützten Android-Geräten an die S-Voice-Server blockiert werden. Nutzern wird dann die Fehlermeldung „Network Error. Please Try Again“ angezeigt.
Um die unrechtmäßige Nutzung der Galaxy-S3-Firmware aufzuspüren, hat Samsung Vlingo an Bord geholt. Das Unternehmen zeichnet für die neue S-Voice-Technologie verantwortlich und soll aus den Server-Anfragen nun die Nutzer von gerooteten Geräten herausfiltern. Ohne Verbindung zu den S-Voice-Server funktioniert die Software nicht korrekt und kann somit nur sehr eingeschränkt genutzt werden. Wie Samsung die anderen Galaxy-S3-Features, welche ebenfalls bereits im Internet erhältlich sind, stoppen will, ist bislang noch unklar.
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