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Lazy Postcard gewinnt MyApp-Award

09.06.2010 | 19:13 Uhr |

PC-WELT, Macwelt, iPhoneWelt und lb-lab hatten im März zu einem Ideenwettbewerb für eine iPhone-App aufgerufen. Der Gewinner steht nun fest, lb-lab wird die von Maik Klotz vorgeschlagene Software "Lazy Postcard" umsetzen.

Über 200 Vorschläge hatten uns erreicht , unsere Jury wählte zunächst 23 Kandidaten aus, die sechs Juroren vergaben daraufhin Punkte nach dem ESC-Schema: "Germany twelve Points, l’Allemagne douze points, Deutschland zwölf Punkte". Das Ergebnis dieser Wahl brachte fünf klare Favoriten, aus denen Sie bis zum 31. Mai per Abstimmung einen Sieger kühren konnten. Gewonnen hat schließlich der Vorschlag "Lazy Postcard", den uns Maik Klotz eingereicht hatte: Die App soll automatisch anhand des aktuellen Standortes und des dortigen Wetters eine elektronische Urlaubspostkarte für die Daheimgebliebenen erstellen. Dabei sollen sich auch Textbausteine, Motiv-Vorlagen und eigene Fotos einbinden lassen.

Der in der IT-Branche beschäftigte, 35-jährige Maik Klotz hatte die Idee zu Lazy Postcard im Gespräch mit Freunden entwickelt, das sich um das "leidige Thema" drehte, "im Urlaub dutzende Postkarten an Freunde und Bekannte schicken zu müssen", wie er Macwelt gegenüber verriet. "Lazy Postcard" war jedoch nicht die einzige Idee von Klotz - rund ein Dutzend Vorschläge erreichten uns von ihm. Eine weitere seiner App-Ideen war nur knapp am Einzug in die Top Five gescheitert.

Die weiteren Platzierungen:

Auf den zweiten Platz kommt der Vorschlag von Andres Streiff für eine App zur Arbeitszeiterfassung: Wenn man die App einschaltet, soll sie das Startdatum, Startzeit und die Arbeitszeit genau aufzeichnen. Auch den Arbeitsort erfasst die App und verschickt die Resultate per E-Mail.

Dritter in der Gunst der Wähler wurde der Vorschlag von Alex Holtzmeyer, der sich eine App für Vielreisende vorstellt, die jederzeit wissen wollen, welche ihrer Kontakte in der Nähe des aktuellen Standorts des iPhone-Benutzers wohnen oder arbeiten.

Orientierung sucht Johannes Linke mit seiner Idee einer virtuellen Städte-Rose, die es auf den vierten Platz in der Abstimmung schaffte: Abhängig von Ort und Blickrichtung sollte die App zeigen, welche Städte in dieser Richtung liegen. Dreht man sich, wird die Sicht direkt aktualisiert. Klickt man auf eine Stadt, erhält man Informationen dazu.

Auf dem fünften Platz landete schließlich die Idee von Thomas Theil, der wohl viele ermüdende Meetings hinter sich hatte: Die App "Stay Awake" sollte dabei helfen, in Meetings, bei Vorträgen oder in der Oper wach zu bleiben: Der Anwender muss eine Schaltfläche mit seinem Daumen gedrückt halten, ansonsten geht ein definierter (Vibrations-)Alarm los.

Das Ergebnis der Leserwahl

1.

Lazy Postcard

61,4 %

2.

Arbeitszeiterfassung

32,7 %

3.

All Contact Map

2,62%

4.

Städterose

2,31%

5.

Stay Awake

0,98%

lb-lab wird die App Lazy Postcard im Laufe dieses Jahres umsetzen und in den App Store bringen. Der Erfinder der App wird ein Jahr lang am Umsatz beteiligt.

Zudem hatten wir im Rahmen unseres Wettbewerbs wertvolle Hardware ausgelobt. Diese werden wir den Gewinnern in Kürze zukommen lassen.

lb-lab, iPhone-Entwickler aus Hamburg

Die lb-lab GmbH setzt die Gewinner-Idee als App um
Vergrößern Die lb-lab GmbH setzt die Gewinner-Idee als App um
© 2014

Die Hamburger lb-lab GmbH ist ein Full-Service-Anbieter im Bereich Mobile Lösungen und Internet-Dienstleistungen mit den Schwerpunkten iPhone-Applikationen, iPad sowie Location Based Services (LBS).

Neben der Entwicklung zahlreicher iPhone-Applikationen für Kunden insbesondere aus der Medien- und Markenwelt, hat lb-lab mit Loxicon jüngst einen völlig neuartigen, innovativen Webdienst rund um Locations und Events gestartet. Loxicon steht Anwendern sowohl Online als auch als iPhone App zur Verfügung. Über diese Location Based Service-Plattform werden dem User auf seinen Standort oder Wunschort abgestimmte und für ihn relevante Angebote unterbreitet, beispielsweise Restaurants, Shops oder kulturelle Einrichtungen in der Nähe. Diese Adressen und Termine kann er anlegen, bearbeiten, mit Freunden teilen oder unterwegs abrufen. Dabei entscheidet der Anwender, welche der zahlreichen und stetig wachsenden Quellen er nutzt.

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