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App-Berechtigungs-Manager aus Android 4.4.2 entfernt

15.12.2013 | 14:22 Uhr |

Google will in künftigen Android-Versionen offenbar auf den versteckten App-Berechtigungs-Manager App Ops verzichten.

Apps verlangen immer häufiger zahlreiche Berechtigungen, die für ihren eigentlichen Betrieb gar nicht notwendig sind. So kann es vorkommen, dass eine Taschenlampen-App beispielsweise den Standort abfragt. Mit der versteckten Berechtigungs-Manager App Ops führte Google in Android 4.3 und 4.4 eine Schnittstelle ein, mit der die Anforderungen aller Apps übersichtlich angezeigt und verändert werden können.

In der aktuellen Android-Version 4.4.2 ist App Ops jedoch nicht mehr zu finden. Hierfür muss Google nun Kritik von der Electronic Frontier Foundation einstecken. Die US-amerikanische Organisation, die sich für Grundrechte im Informationszeitalter einsetzt, sieht in dem Wegfall von App Ops eine große Gefahr für Nutzer des Betriebssystems.

Android: Zugriffsrechte von Apps überprüfen und deaktivieren

Google reagiert und beteuert, dass App Ops ursprünglich gar nicht veröffentlicht werden sollte. Es handle sich um ein experimentelles Feature, das auch Apps zerstören könnte. Die EFF zeigt sich dennoch enttäuscht und will den Druck auf Google erhöhen. Das Zurückhalten einer derart nützlichen Funktion sei für Anwender nur schwer hinzunehmen.

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